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Durchblutungsstörung
Störung der Blutpassage und damit auch der Nähr- und Sauerstoffversorgung. Auftreten beispielsweise durch Blutgerinnsel, die die Gefäße verschließen oder stark verengte Gefäße. Beim Gehirn mit der Gefahr eines Schlaganfalls verbunden.
amnestische Aphasie
Sprachstörung mit Wortfindungsstörungen und Satzabbrüchen bei ansonsten weitgehend erhaltenem Sprachfluss und Sprachverständnis; kommt bei Schlaganfällen häufiger besonders in der Rückbildungsphase vor
Anschlussheilbehandlung (AHB)
sich an die Akutbehandlung nach einem Schlaganfall oder sonstigen Krankheiten mit einer Unterbrechung von in der Regel höchstens 14 Tagen anschließende Weiterbehandlung in Rehabilitationskliniken
Arteriosklerose als Folge von Fettstoffwechselstörungen
Unmittelbare Folge von Fettstoffwechselstörungen (Hyperlipoproteinämie) ist die Arteriosklerose, also die Arterienverkalkung. Doch welche Rolle spielen Cholesterin und Fette bei der Entstehung von Arteriosklerose? Und: Warum ist die Arterienverkalkung so gefährlich? Fett im Blut führt zur Bildung von Plaques Arteriosklerose ist eine der häufigsten Erkrankungen in den westlichen Industrieländern. Ihre Entstehung ist noch nicht endgültig geklärt. Gewiss ist jedoch, dass große, im Blut schwimmende Fresszellen (Makrophagen) überschüssige Fettpartikel (LDL-Cholesterin) aus dem Blut aufnehmen und sich dann als Schaumzellen in den Wänden der Arterien ablagern. Dann setzen sich kleine Entzündungsreaktionen in Gang. Es entsteht Arteriosklerose: Im Laufe der Zeit werden diese Ablagerungen immer größer und das Gewebe um sie herum vernarbt und verhärtet mehr und mehr. So entstehen schließlich Plaques, die die Gefäße verengen und den Blutfluss behindern (Stenose) oder die Blutgefäße letztlich sogar verschließen (Okklusion). Als Folge kann die verengte Arterie das zugehörige Muskelgewebe, Organ oder Körperteil nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Der bindegewebige Umbau der Gefäßwände lässt sich allerdings mit geeigneten Maßnahmen zur Cholesterinsenkung bis zu einem gewissen Grad umkehren. Folgen: Durchblutungsstörungen und Herzinfarkt Ein durch verengte Arterien hervorgerufener Sauerstoffmangel macht sich anfangs nur bei größeren Anstrengungen bemerkbar. Je mehr Arbeit ein Organ oder Muskel leistet, umso mehr Sauerstoff wird benötigt. Dieser kann aber über die verengte Arterie nicht in ausreichender Menge zu dem jeweiligen Gewebe gelangen. Schmerzen im Herzbereich (Angina pectoris) oder Luftnot sind die Folge, an den Beinarterien die sogenannte Schaufensterkrankheit. Kommt es zum Aufplatzen einer Plaque, können sich an der aufgerissenen Stelle schnell Blutgerinnsel bilden, die dann mit dem Blutstrom fortgerissen werden und ein Blutgefäß verstopfen können. Das Gewebe, das von diesem Blutgefäß versorgt wird, wird nicht mehr ausreichend durchblutet und stirbt ab: Es kommt zum Infarkt. Geschieht dies im Herzmuskel, wird dies als Herzinfarkt, im Gehirn als Hirninfarkt oder Schlaganfall und an den Beinen als kritische Ischämie bezeichnet. Prinzipiell kann jedes Organ und jede Extremität von einer Durchblutungsstörung betroffen sein.Neben Fettstoffwechselstörungen (erhöhtes LDL- oder Gesamtcholesterin, erhöhte Triglyzeride und/oder niedriges HDL-Cholesterin) gibt es weitere Risikofaktoren für die Entstehung von Arteriosklerose: Übergewicht Rauchen Bewegungsmangel Fehlernährung Diabetes mellitus (erhöhte Blutzuckerwerte) Bluthochdruck männliches Geschlecht Alter Eine positive Familienanamnese: Wenn bei einem Familienangehörigen ersten Grades frühzeitig (bei Männern vor dem 55. und bei Frauen vor dem 65. Lebensjahr) eine der typischen Folgekrankheiten einer Arteriosklerose – zum Beispiel ein Herzinfarkt oder Schlaganfall – aufgetreten ist. Jeder weitere Risikofaktor potenziert die Arteriosklerosegefahr Oft treten mehrere Risikofaktoren gemeinsam auf. Sie verstärken sich dann gegenseitig. So verschlechtert beispielsweise Bewegungsmangel die Cholesterinwerte, die Triglyzeridwerte und die Blutzuckerwerte bei Diabetikern. Die Anzahl der vorhandenen Risikofaktoren hat erheblichen Einfluss auf die Geschwindigkeit der Arterienverengung. Tatsächlich vervielfacht jeder weitere Risikofaktor die Gefahr und verdoppelt sie nicht nur. Bei zwei Risikofaktoren – etwa Rauchen und Bewegungsmangel – ist das Risiko bereits um ein Fünffaches erhöht.
Arteriosklerose – Prognose
Die Prognose einer Arteriosklerose hängt davon ab wo genau die kritischen Plaques und Gefäßverengungen sitzen, wie lang die Gefäßverengungen (Stenosen) sind und welches Ausmaß sie einnehmen, inwiefern bereits Organe geschädigt sind, ob der Patient zum Beispiel schon einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erlitten oder eine Niereninsuffizienz entwickelt hat, wie gut die Risikofaktoren abgestellt sind In jedem Fall gilt: Je früher Sie sich für eine Umstellung Ihres Lebensstils entscheiden, desto besser sind Ihre Aussichten. Sorgen Sie dafür, dass die Arteriosklerose bei Ihnen nicht oder nur sehr langsam fortschreitet. So verhindern Sie schwere Folgekrankheiten – etwa eine koronare Herzkrankheit, die trotz moderner Medizin noch immer gefürchtet ist. Immerhin stirbt ein Drittel der Patienten einen plötzlichen Herztod, ein weiteres Drittel erleidet einen Herzinfarkt. Bei einer Arteriosklerose größerer Gehirnarterien, der Zerebralarterien, beträgt das Sterberisiko nach einem Schlaganfall 20 Prozent. Raucher leben gefährlich Das Risiko, künftig einen Herzinfarkt zu erleiden, lässt sich durch Risikotabellen kalkulieren. So ist das individuelle Risiko für einen Herzinfarkt bei einem 40-jährigen Raucher mit Bluthochdruck und Hypercholesterinämie gegenüber einem gesunden, gleichaltrigen Nichtraucher um das 15-fache erhöht. Dies zeigt abermals, wie sehr es sich lohnt, etwa auf das Rauchen und auf fettreiche Ernährung zu verzichten.
Lungenentzündung – Zahlen/Fakten
An einer Lungenentzündung (Pneumonie) erkranken jedes Jahr weltweit Millionen von Menschen. In den Industrieländern ist die Lungenentzündung die häufigste zum Tode führende Infektionskrankheit. In Deutschland schätzt man allein die Zahl der Patienten, die zu Hause an einer Pneumonie erkranken, auf 800.000 jährlich. Etwa ein Drittel dieser Patienten müssen ins Krankenhaus eingewiesen werden. Das sind mehr Einweisungen als aufgrund von Herzinfarkt (132.000 Aufnahmen jährlich) und Schlaganfall (162.000 Aufnahmen jährlich). Infizieren sich Patienten im Krankenhaus, ist die Prognose schlechter Die Gefahr, an einer in der häuslichen Umgebung, also ambulant erworbenen Lungenentzündung zu versterben, beträgt bei Personen ohne Risikofaktoren weniger als 0,5 Prozent. Bei Vorliegen einer schweren Grunderkrankung – zum Beispiel einer Herzschwäche oder nach einem Schlaganfall – steigt das Risiko allerdings erheblich. Die Sterblichkeit liegt dann bei etwa 30 Prozent. Eine im Krankenhaus erworbene, also nosokomiale Pneumonie geht immer mit einer erhöhten Sterblichkeit einher. Das liegt unter anderem daran, dass im Krankenhaus meistens ältere Menschen mit zusätzlich anderen schweren Erkrankungen (Multimorbidität) betroffen und Krankenhauskeime aggressiver und somit schwieriger zu behandeln sind.
Veränderter Gang im Alter
Ältere Menschen gehen anders als jüngere. Die Übergänge zu einer Gangstörung sind fließend und nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Von der Gehgeschwindigkeit kann relativ gut auf eine Gangstörung geschlossen werden: Bei einer ausgeprägten Störung ist der Gang deutlich langsamer, wobei eine gewisse Verlangsamung mit zunehmendem Alter normal ist. Typische Merkmale des Gangs in höherem Alter sind: kürzere Schrittlänge, geringere Geschwindigkeit, längerer Stand auf beiden Füßen, geringere Bewegung in den Gelenken, geringeres Abrollen des Fußes, weniger kräftiges Abstoßen des Fußes, vorgebeugter Rumpf, geringeres Mitschwingen der Arme Um beurteilen zu können, ob eine Gangstörung vorliegt, ist eine fächerübergreifende Diagnostik notwendig. Dabei wird auch beurteilt, inwieweit vorbestehende Krankheiten – zum Beispiel ein Schlaganfall – eine Rolle spielen. Wichtig ist unter anderem, dass der Arzt oder der Physiotherapeut die Bewegung im Raum beobachtet und die Bewegungsgeschwindigkeit misst.
PAVK – Lebensstil
Für die Schaufensterkrankheit gibt es eine Reihe medizinischer Therapiemöglichkeiten, wie Medikamente sowie interventionelle und operative Verfahren. Doch langfristig wirken sie nur, wenn der Patient seine Lebensgewohnheiten ändert. Das Wichtigste ist der Rauchstopp, da Nikotinkonsum der Risikofaktor Nummer eins ist für die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK). 90 Prozent aller Männer und Frauen mit der PAVK rauchen, nur wenige von ihnen sind bereit, ihre Sucht aufzugeben – dies ist sicherlich einer der hauptsächlichen Gründe für die schlechte Prognose dieser Patienten. Es lohnt sich für die Patienten neben dem Rauchen auch auf alle anderen beeinflussbaren Risikofaktoren einzuwirken. Dies bedeutet: Übergewicht abzubauen,, fettarm zu essen und vor allem die Aufnahme von tierischen Fetten zu begrenzen,, Alkohol und Süßes nur in bescheidenen Mengen zu sich zu nehmen,, Sport zu treiben,, so viele Wege wie möglich zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen,, Diabetes mellitus von einem Arzt mit einer speziellen Diabetes-Ausbildung behandeln zu lassen und sämtliche Vorsorgetermine und -maßnahmen einzuhalten,, Bluthochdruck zu senken, um das Risiko für einen Herzinfarkt und Schlaganfall zu mindern.
Bluthochdruck – Rauchstopp/Alkoholstopp
Übermäßiger Genuss von Alkohol und Rauchen sind zwei wesentliche Risikofaktoren für Bluthochdruck. Deshalb gilt: Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte das Rauchen aufgeben und den Genuss von Alkohol auf ein Mindestmaß reduzieren. Kaffee hingegen ist in Maßen erlaubt. Jeder Zug an einer Zigarette erhöht den Blutdruck Beim Thema Rauchen gibt es für Hypertoniker eine klare Regel: Ein sofortiger Nikotinverzicht ist nötig, um Ihre Gesundheit zu erhalten, wiederherzustellen und Sie vor weiteren Schäden zu bewahren. Bereits ein Zug an der Zigarette sorgt dafür, dass sich die Herzfrequenz für einige Minuten erhöht und die Gefäße sich verengen. Die Folge: Der Blutdruck steigt. Zudem beeinflusst Rauchen die Blutfettwerte. Die Konsequenz: An den Gefäßwänden bilden sich Ablagerungen und die Gefäße altern schneller. Eine Arteriosklerose – der wichtigste Risikofaktor für viele Folgeerkrankungen, beispielsweise Schlaganfall – kann entstehen. Rauchen in Kombination mit Bluthochdruck potenziert also das Risiko, eine Arteriosklerose und entsprechende Folgeschäden zu entwickeln. Aber: Vielen Rauchern fällt es schwer, den Griff zur Zigarette zu unterlassen. Ein Umstieg auf Nikotinpflaster oder andere Nikotinersatzprodukte kann den Übergang erleichtern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten. Die besten Erfolge versprechen sogenannte Entwöhnungskurse, die von den meisten Krankenkassen übernommen werden. Möglichst wenig Alkohol bei Bluthochdruck Alkohol verengt die Gefäße und steigert die Herzfrequenz – der Blutdruck steigt. Dafür genügen bereits geringe Mengen. Dazu kommt: Alkohol ist sehr kalorienreich. Je mehr Alkohol man trinkt, desto mehr steigt auch das Risiko für einen Schlaganfall, Herzinfarkt und andere mit Alkohol assoziierte Erkrankungen. Da Menschen mit Bluthochdruck ohnehin ein erhöhtes Schlaganfallrisiko haben, sollte Alkohol so weit wie möglich vermieden werden.Bei arterieller Hypertonie gilt deshalb: am besten ganz auf Alkohol verzichten. Das fällt aber vielen Menschen schwer. Dann ist es wichtig, in jedem Fall maßzuhalten. Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen: Trinken Sie nicht täglich Alkohol. , Machen Sie sich bewusst, aus welchen Gründen und wann Sie Alkohol trinken. , Entdecken Sie alkoholfreie Alternativen für sich und bevorzugen Sie zu besonderen Anlässen alkoholärmere Getränke wie Bier, Wein oder Sekt. Frauen sollten nicht mehr als zehn Gramm Alkohol täglich trinken. Das entspricht einem kleinen Glas Wein (125 Milliliter) oder einer kleinen Flasche Bier (330 Milliliter). Die Höchstgrenze für Männer beträgt 20 Gramm, also ein Glas Wein (250 Milliliter) oder eine Flasche Bier (0,5 Liter).Die Weltgesundheitsorganisation betont allerdings, dass es kein gänzlich unbedenkliches Maß an Alkohol gibt. Ein geringes Restrisiko gibt es auch bei niedrigem und moderatem Konsum. Kaffee in Maßen ist bei Bluthochdruck erlaubt Nach dem Genuss von koffeinhaltigem Kaffee oder Tee erhöht sich der Blutdruck für etwa eine halbe Stunde. Aber: Trinkt man regelmäßig Koffein, tritt ein Gewöhnungseffekt ein. Das bedeutet, dass diese kurzfristige Blutdruckerhöhung dann geringer ausfällt. Trinkt man nur sehr selten Kaffee, kann der Blutdruck allerdings hoch schnellen. In diesem Fall sollten Betroffene mit arterieller Hypertonie vorsichtig sein und darauf achten, wie es ihnen nach dem Kaffeekonsum gesundheitlich geht. Auch regelmäßige Blutdruckmessungen können helfen, das einzuschätzen. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass Kaffee bei einigen Menschen in der Lage ist, für einen niedrigeren Blutdruck zu sorgen. Bei diesen Menschen ist ein bestimmtes Enzym, das beim Abbau von Koffein hilft, genetisch so codiert, dass es besonders aktiv ist. Zwar steigt bei diesen Menschen der Blutdruck auch kurzfristig nach dem Konsum an, im Durchschnitt liegt er aber unter dem von Vergleichspersonen, bei denen das Enzym nicht so aktiv ist. Auch wird spekuliert, ob Kaffee in der Lage sei, Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) vorzubeugen, da er viele Antioxidanzien enthält. Diese schützen die Gefäße. Noch konnte das allerdings nicht klar bewiesen werden. Daher können die Empfehlungen zum Kaffeekonsum von Betroffenem zu Betroffenem variieren. Wenn Sie sich unsicher sind, sprechen Sie mit ihrem Arzt. Generell gilt: Verzichten Sie auf den Zucker im Kaffee.
Logopädie gegen Sprachstörungen im Alter
Stellen Sie sich vor, Sie könnten auf einmal Ihre Wünsche nicht mehr äußern – nicht ausdrücken, dass Sie durstig, hungrig, traurig oder fröhlich sind. Tatsächlich können einige Krankheiten, insbesondere Erkrankungen des Gehirns, genau dies zur Folge haben. Ist die Sprache oder auch das Verstehen gestört, ist es Aufgabe und Ziel der Logopädie, diese Fähigkeiten wiederherzustellen. Aphasien – Verstehen und Mitteilungsfähigkeit können gestört sein Ursache für Kommunikationsprobleme infolge von Gehirnerkrankungen wie einem Schlaganfall, einer Hirnblutung oder einem Schädel-Hirn-Trauma ist eine Störung im Bereich des Sprachzentrums des Gehirns. Diese Form von Sprachstörung wird als Aphasie bezeichnet. Dabei können sowohl das Verstehen als auch die sprachliche Mitteilungsfähigkeit betroffen sein – und zwar mündlich wie schriftlich. Bei einer Aphasie bleibt die Fähigkeit zu sprechen erhalten, der „Sprechapparat“ ist intakt. Jedoch kann es zu so starken Beeinträchtigungen der Verständigungsfähigkeit kommen, dass der Patient nicht sagen kann, was er möchte, oder eine andere Person nicht versteht.Betroffenen kann dann eine Sprachtherapie (Logopädie) helfen. Sie findet meistens in Einzelsitzungen statt. Vor der Therapie ermittelt der Logopäde, wie schwer Sprache und Kommunikation gestört sind. Dann entscheidet er, welche logopädischen Methoden in der Therapie zum Einsatz kommen – zum Beispiel Rollenspiele oder Dialogtraining. Wichtig ist auch, die Angehörigen in die Therapie mit einzubeziehen, denn sie sind es schließlich, die im Alltag mit dem Betroffenen kommunizieren. Lernen mithilfe des Körpers zu sprechen Hält eine Sprachstörung längere Zeit an, übt der Sprachtherapeut mit dem Patienten Strategien ein, mit deren Hilfe sich der Betroffene im Alltag verständigen kann. So sollen zum Beispiel durch Körpersprache und Gestik Sprachprobleme kompensiert werden. Alltagssituationen kann der Logopäde mit dem Patienten in kleinen Rollenspielen trainieren. Training bei Sprechstörungen: von Lauten über Silben zu Wörtern Neben Sprach- können auch Sprechstörungen durch Krankheiten wie Schlaganfall, Gehirntumor oder Schädel-Hirn-Trauma verursacht werden. Hier haben die Betroffenen Probleme, sich zu artikulieren. Ihre Aussprache ist unverständlich, was sie häufig sehr frustriert, da sie selbst alles verstehen. Auch bei Sprechstörungen ist die Therapie von der Schwere der Störung abhängig. Während bei einer leichten Sprechstörung eher die Aussprache von Worten und Silben trainiert wird, wird bei einer schweren Form bei einzelnen Lauten angesetzt. Stimmtherapie – der Stimme wieder Klang verleihen Doch nicht nur die Sprache und das Sprechen an sich, sondern auch die Stimme beziehungsweise die Stimmbildung können durch bestimmte Krankheiten beeinträchtigt sein – etwa durch Wucherungen im Kehlkopf, Morbus Parkinson oder eine amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Oft klingt die Stimme dann rau, heiser und die Stimmlage verändert sich. Auch hier kann die Logopädie in Form einer Stimmtherapie Verbesserungen bewirken, sodass sich die Stimmbildung wieder normalisiert.