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Demenz, vaskuläre
Geistige Funktionsstörung. Ursache ist die Zerstörung von Hirngewebe aufgrund von Durchblutungsstörungen – beispielsweise aufgrund eines Schlaganfalls.
epileptischer Anfall
Krampfanfall; es gibt viele verschiedene Arten epileptischer Anfälle, die mit und ohne Krampfen und mit und ohne Störung des Bewusstseins einhergehen können; nach Schlaganfällen sind epileptische Anfälle aufgrund der Schädigung des Gehirns etwa 10mal häufiger als bei Gesunden
Sexualität mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Bei sexueller Aktivität steigen Herzfrequenz, Blutdruck und Sauerstoffverbrauch. Kurz nach einem Infarkt oder Schlaganfall ist Geschlechtsverkehr tabu. Auch Psyche und Medikamente können die
Wechseljahre – Rauchen
Rauchen in den Wechseljahren (Klimakterium) lässt das Risiko für Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall um das Dreifache steigen. In den Wechseljahren erhöht Rauchen außerdem das
Bluthochdruck – Folgeerkrankungen
Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte unbedingt darauf achten, seinen Blutdruck dauerhaft ausreichend zu senken. Nur so werden Folgeschäden verhindert oder hinausgezögert. Bleibt eine arterielle Hypertonie lange Zeit unbehandelt oder können die Blutdruckwerte nicht dauerhaft unter den Zielwert von 140/90 mmHg gesenkt werden, steigt die Gefahr schwerer Folgekrankheiten. Sie betreffen vor allem Herz, Gefäßsystem und Nieren. Bluthochdruck: Folgeschäden an Herz und Gefäßen Liegt der Blutdruck dauerhaft über dem Grenzwert von 140/90 mmHg, entsteht ein Teufelskreis. Der höhere Druck belastet die Gefäßwände, die dadurch schneller verschleißen und verhärten: Arteriosklerose entsteht. Das wiederum treibt den Blutdruck weiter in die Höhe, da das Herz aufgrund unelastischer, starrer Gefäße gegen einen größeren Widerstand anpumpen muss. Dafür benötigt es mehr Kraft, die Herzmuskeln werden dicker, um mehr leisten zu können. Durch die ständige Mehrarbeit des Herzens gegen den höheren Gefäßwiderstand dehnt sich die linke Herzkammer aus, was zu einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) führen kann. Allerdings stoßen Ausdehnung und Wachstum des Herzens schnell an ihre Grenzen. Die dicker werdende Herzwand wird schlechter mit Sauerstoff versorgt, insbesondere dann, wenn zusätzlich die Herzkranzgefäße (Koronararterien) durch Arteriosklerose verengt sind. Verkalken die Herzkranzgefäße, können koronare Herzerkrankung, Angina pectoris, Aortendissektion und Herzinfarkt die Folge sein. Arteriosklerose ist außerdem ein gefährlicher Risikofaktor für einen Schlaganfall und kann zu Durchblutungsstörungen in den Beinen führen (periphere arterielle Verschlusskrankheit). Folgeschäden an der Niere durch zu hohen Blutdruck Bluthochdruck ist die häufigste Ursache für eine fortschreitende Nierenschwäche (Niereninsuffizienz). Durch Schäden an den kleinen Nierengefäßen verschlechtert sich die Nierendurchblutung und die empfindlichen Nierenzellen sterben allmählich ab. Die Niere kann ihre Filterfunktion nur noch eingeschränkt wahrnehmen. Schlimmste Folge: völliges Nierenversagen. Zusätzlich steuert die Niere einen wichtigen Hormonkreislauf, über den der Blutdruck reguliert wird, das so genannte Renin-Angiotension-Aldosteron-System. Bei einer verminderten Nierendurchblutung kann auch dieses System nicht mehr richtig arbeiten. Folgeschäden an den Augen Der erhöhte Blutdruck führt auch an den winzigen Blutgefäßen, die die Netzhaut der Augen versorgen, zu Schäden. Das kann dazu führen, dass die Netzhaut nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird. Schwindel und Sehstörungen sind die Folge. Es kann sogar bis zur Erblindung führen. Aus diesem Grund sind regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt sehr wichtig. Trägt der Betroffene bereits eine Brille, ist oft der Augenarzt der erste, der den Bluthochdruck aufgrund des veränderten Sehens feststellt.
Kardiomyopathie – Hypertrophische Kardiomyopathie
Bei der hypertrophen Kardiomyopathie (auch hypertrophische Kardiomyopathie genannt) ist der Herzmuskel der linken Herzkammer und der Kammerscheidewand vergrößert. Bei einigen Patienten wird durch die Verdickung der Herzinnenraum sehr stark eingeengt. Meist wird die Erkrankung vererbt. Deshalb müssen Familienangehörige eines Patienten mit dieser Krankheit unbedingt ebenfalls untersucht werden. Wandverdickung oft verantwortlich für Herztod bei jungen Sportlern Die vererbte hypertrophe Kardiomyopathie entwickelt sich schon im Jugendalter und bleibt meist lange Jahre unbemerkt. Verstirbt ein junger Sportler plötzlich am Herztod, so ist dafür meist eine solche, bis dahin unerkannte Kardiomyopathie verantwortlich. Häufigkeit Frauen und Männer sind gleich häufig betroffen. Inzwischen findet sich die Erkrankung aber nicht mehr nur bei jungen Sportlern, sondern kommt immer öfter auch bei älteren Menschen vor. Starke Belastung ist gefährlich Die große Gefahr der Krankheit zeigt sich meist erst unter starker Belastung. Der verdickte Herzmuskel kann zwar noch genügend Blut befördern, um den belastungsbedingten Sauerstoffmehrbedarf zu decken. Allerdings gelingt es der verdickten Herzwand nicht mehr, sich zwischen den einzelnen Pumpaktionen ausreichend zu entspannen. Zudem nimmt paradoxerweise die Einengung der Herzhöhle nach Belastungsende plötzlich zu, sodass kaum noch Blut befördert wird und das Herz stehen bleibt. Untypische Beschwerden Der Arzt kann eine solche Kardiomyopathie nicht sofort anhand der Beschwerden erkennen – dazu sind sie zu uncharakteristisch. Luftnot bei Belastung, gelegentliches Herzklopfen oder Herzschmerzen treten nämlich auch bei vielen anderen Herzerkrankungen auf. Bei der Untersuchung hört der Arzt mit dem Stethoskop ein deutliches Herzgeräusch, im EKG sind ebenfalls unspezifische Zeichen einer Herzkrankheit zu sehen. Wichtigstes diagnostisches Hilfsmittel ist die Echokardiografie. Mit ihrer Hilfe beurteilt der Arzt, wie dick der Herzmuskel ist und wie stark der Blutstrom behindert wird. Therapie: Medikamente unterstützen das Herz Die Behandlung richtet sich nach dem Ausmaß der Beschwerden und danach, wie stark der Herzmuskel geschädigt ist. Bei manchen Patienten genügen Medikamente wie Betablocker und Kalziumkanal-Blocker. Bei Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern ist eine medikamentöse Embolieprophylaxe mit Gerinnungshemmern notwendig, um beispielsweise einem Schlaganfall vorzubeugen. Mini-Defibrillator rettet Leben Bei Patienten, die vom plötzlichen Herzversagen bedroht sind, wird ein interner Mini-Defibrillator eingepflanzt. Er gibt im Falle eines Herzstillstandes gezielte Stromstöße ab, die das Herz zum Schlagen anregen. Schonende Therapie mittels Herzkatheter Bis vor wenigen Jahren konnte diesen Patienten am besten mit einer Herzoperation geholfen werden, bei der die einengende Wandverdickung entfernt wurde. Inzwischen hat sich die herzkathetergestützte Verödung des einengenden Muskelwulstes als Behandlungsmethode durchgesetzt. Ist die hypertrophe Kardiomyopathie sehr ausgeprägt und helfen die herkömmlichen Behandlungsmethoden nicht, kann ein Spenderherz eingepflanzt werden. Allerdings ist die Wartezeit auf ein Spenderherz in Deutschland sehr lang.
Das metabolische Syndrom: häufig bei Diabetes
Die für Diabetes Typ 2 charakteristische Insulinresistenz kann häufig bei übergewichtigen Personen mit Bluthochdruck und erhöhten Blutfettwerten beobachtet werden. Die Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und gestörtem Glukosestoffwechsel wird als metabolisches Syndrom oder auch Wohlstandssyndrom bezeichnet. 20 bis 30 Prozent der Deutschen sind vom metabolischen Syndrom betroffen. Viele davon entwickeln bereits früh Schäden an den Blutgefäßen und tragen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Menschen mit starker erblicher Belastung für Diabetes Typ 2 sollten daher regelmäßig auf Gefäßkomplikationen hin untersucht werden, Menschen aus Familien mit hohem Blutdruck auf das Vorhandensein eines Diabetes Typ 2. Metabolisches Syndrom: Bauchfett spielt wichtige Rolle Bei der Entstehung der genannten Erkrankungen kommt dem Fettgewebe eine wichtige Rolle zu: Es ist nicht nur Energiespeicher, sondern wirkt als Organ, das verschiedene Botenstoffe produziert. Insbesondere das Bauchfett setzt Botenstoffe frei, die chronische Entzündungen hervorrufen und somit die Entstehung von Arteriosklerose begünstigen können. Außerdem vermindert es die Insulinwirkung und fördert so die Entstehung von Diabetes mellitus. Schließlich werden im Bauchfett auch Substanzen gebildet, die die Blutgerinnung und den Blutdruck beeinflussen können. Einer Untersuchung zufolge scheint ein von Fettzellen freigesetztes Protein eine zentrale Rolle bei der Entstehung der Insulinresistenz zu spielen. Dieses Retinol-binding Protein 4 (RBP4) könnte in Zukunft vielleicht als Marker das Auftreten von Diabetes Typ 2 vorhersagen und die Wirksamkeit vorbeugender Maßnahmen messen.
Abnehmen – Übergewicht/Folgeerkrankungen
Übergewicht fördert die Entstehung zahlreicher Folgeerkrankungen – zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Schlaganfall und Fettstoffwechselstörungen. Abnehmen kann dieses Risiko
Vorhofflimmern
sehr rasches und unkontrolliertes Zusammenziehen der Muskulatur der Herzvorhöfe (bis zu 600 Mal pro Minute), wodurch die Herzkammern nicht mehr richtig mit Blut gefüllt werden. In den Vorhöfen kann es zur Bildung von Thromben (Blutgerinnseln) kommen, die nach ihrer Verschleppung in den Blutkreislauf Arterien verstopfen und damit zum Schlaganfall führen können.
Brunnström-Methode
von einer Amerikanerin entwickelter krankengymnastischer Ansatz zur Rehabilitation von Schlaganfallpatienten mit besonderer Berücksichtigung unbewusster Mitbewegungen von Körperteilen sowie der