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Alzheimer/Demenz – Vergesslich: Wann zum Arzt?
Wenn Sie aufgrund von Gedächtnisproblemen eine anhaltende Überforderung verspüren, Ihren Alltag (oder auch Beruf) nicht mehr wie gewohnt bewältigen können oder sich Ihre Persönlichkeit dauerhaft verändert, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Dies muss nicht zwangsläufig auf einen Hirnabbauprozess hindeuten: Starke berufliche Belastung oder einschneidende Lebensereignisse können ebenfalls zu derartigen Störungen führen. Und auch Schlafstörungen beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit des Gehirns, da das Gehirn die nächtliche Ruhe zur Regeneration und Erholung benötigt. Vereinfacht lässt sich sagen: Wenn Sie bei sich dauerhafte Veränderungen bemerken, die Sie beunruhigen, ist in jedem Fall ein Gespräch mit dem Hausarzt sinnvoll. Sofern Sie regelmäßig bei Ihrem Hausarzt in Behandlung sind, wird er einschätzen können, ob eine weitergehende Untersuchung bei einem Facharzt erforderlich ist. Sollten sich plötzlich starke Veränderungen in Ihrer Denkleistung oder Konzentrationsfähigkeit bemerkbar machen und diese vielleicht auch von Störungen der Beweglichkeit, der Sprache oder des Sehens begleitet werden, sollten Sie unbedingt umgehend einen Arzt aufsuchen. In diesen Fällen könnte auch ein Schlaganfall für die Beschwerden verantwortlich sein.
Altern – Alterungsprozess
Es gibt kein präzises und allgemeingültiges Verlaufsmuster für das Altern. Trotzdem ist jeder alte Mensch von mehr oder weniger ausgeprägten Rückbildungsprozessen betroffen. Besonders gravierend sind Veränderungen des Herz-Kreislauf-Systems. Sie führen von allen Rückbildungsprozessen im Alter am häufigsten zu Krankheiten. Zum Beispiel ist mit zunehmendem Alter mit einer systolischen (oberer Wert) und auch diastolischen (unterer Wert) Blutdruckerhöhung zu rechnen. Die Blutdruckregulation im Alter erfolgt verzögert und schwankend. Das kann zu Einschränkungen der allgemeinen Belastbarkeit führen. Das Herz braucht mehr Sauerstoff Beim älteren Menschen kann sich in der Regel auch der Herzmuskel nicht mehr so gut zusammenziehen. Das Herzschlagvolumen kann deshalb eingeschränkt sein. Wenn aber durch mangelnde Kraft des Herzens pro Herzschlag nicht mehr so viel Blut gepumpt werden kann, müssen körperliche Belastungen über eine Steigerung der Pulsfrequenz aufgefangen werden – das heißt, das Herz muss schneller schlagen. Im Vergleich zu jüngeren Menschen steigt der Sauerstoffverbrauch des Herzens dabei deutlich an. Im höheren Alter tritt ebenfalls vermehrt Arteriosklerose, also Arterienverkalkung, auf. Die wesentlichen Gefäßveränderungen durch die Arteriosklerose sind Verengungen und Verhärtungen der Blutgefäße. Dies führt dazu, dass sich der Kreislauf nicht mehr so gut an Belastungen anpassen kann. Arteriosklerose kann eine Ursache für Durchblutungsstörungen in den Beinen (Schaufensterkrankheit), Schlaganfall oder Herzinfarkt sein.
Alter/Stürze – Risiko/Erkrankungen
Krankheiten begünstigen Stürze. Dazu gehören Erkrankungen des Nervensystems, wie Schlaganfall oder Parkinson und des Herz-Kreislaufsystems, wie Herzrhythmusstörungen. Auch zu wenig Flüssigkeit
Alter/Stürze – Gehstörungen
Krankheiten, die häufig mit einer Gehstörung einhergehen, sind Parkinson, Peroneusparese und Schlaganfall. Auch eine verminderte Sehkraft, verminderte Koordinationsfähigkeit und Muskelschwäche
Demenz, vaskuläre
Geistige Funktionsstörung. Ursache ist die Zerstörung von Hirngewebe aufgrund von Durchblutungsstörungen – beispielsweise aufgrund eines Schlaganfalls.
epileptischer Anfall
Krampfanfall; es gibt viele verschiedene Arten epileptischer Anfälle, die mit und ohne Krampfen und mit und ohne Störung des Bewusstseins einhergehen können; nach Schlaganfällen sind epileptische Anfälle aufgrund der Schädigung des Gehirns etwa 10mal häufiger als bei Gesunden
vaskuläre Demenz
Geistige Funktionsstörung. Ursache ist die Zerstörung von Hirngewebe aufgrund von Durchblutungsstörungen – beispielsweise aufgrund eines Schlaganfalls.
Bluthochdruck – Folgeerkrankungen
Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte unbedingt darauf achten, seinen Blutdruck dauerhaft ausreichend zu senken. Nur so können Folgeschäden verhindert oder hinausgezögert werden. Denn wenn eine Bluthochdruckerkrankung lange Zeit unbehandelt bleibt oder die Blutdruckwerte nicht dauerhaft unter den Zielwert von 140/90 mmHg gesenkt werden können, steigt die Gefahr schwerer Folgekrankheiten. Sie betreffen vor allem Herz, Gefäßsystem und Nieren. Folgeschäden an Herz und Gefäßen Liegt der Blutdruck dauerhaft über dem Grenzwert von 140/90 mmHg, entsteht ein Teufelskreis: Der höhere Druck belastet die Gefäßwände, die dadurch schneller verschleißen und verhärten, Arteriosklerose entsteht. Dies treibt wiederum den Blutdruck weiter in die Höhe. Das Herz braucht nun mehr Kraft, die Herzmuskeln werden dicker, um mehr leisten zu können. Durch die ständige Mehrarbeit des Herzes gegen den höheren Gefäßwiderstand dehnt sich die linke Herzkammer aus, was zu einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) führen kann. Allerdings stoßen Ausdehnung und Wachstum des Herzens schnell an ihre Grenzen. Die dicker werdende Herzwand wird schlechter mit Sauerstoff versorgt, insbesondere dann, wenn zusätzlich die Herzkranzgefäße (Koronararterien) durch Arteriosklerose verengt sind. Verkalken die Herzkranzgefäße, können Koronare Herzerkrankung, Angina pectoris und Herzinfarkt die Folge sein. Arteriosklerose ist außerdem die häufigste Ursache für Schlaganfall und kann zu Durchblutungsstörungen in den Beinen führen (Periphere arterielle Verschlusskrankheit). Folgeschäden an der Niere Bluthochdruck ist auch die häufigste Ursache für eine fortschreitende Nierenschwäche (Niereninsuffizienz). Durch Schäden an kleinen Nierengefäßen verschlechtert sich die Nierendurchblutung und die empfindlichen Nierenzellen sterben allmählich ab. Die Niere kann ihre Filterfunktion nur noch eingeschränkt wahrnehmen. Schlimmste Folge ist völliges Nierenversagen. Folgeschäden an den Augen Der erhöhte Blutdruck führt auch an den winzigen Blutgefäßen, die die Netzhaut der Augen versorgen, zu Schäden, sodass die Netzhaut nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden kann. Dies kann bis zur Erblindung führen. Lassen Sie deshalb regelmäßig Ihre Augen kontrollieren. Oft ist sogar der Augenarzt der erste, der Bluthochdruck feststellt.
Durchblutungsstörung
Durchblutungsstörung bedeutet, dass der Blutfluss in den Gefäßen vermindert ist. Die Sauerstoffversorgung in den betroffenen Körperbereichen ist durch diesen Mangel eingeschränkt. Auslöser für Durchblutungsstörungen sind Kreislauf- und Gefäßprobleme, die von ganz unterschiedlichen Faktoren abhängen. Je nach deren Ursache können Durchblutungsstörungen harmlos bis lebensgefährlich sein. Zu niedriger Blutdruck Zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) beeinflusst die Durchblutung im Gehirn etwa morgens beim Aufstehen. Das äußert sich in Schwindel. Nach ausgiebigem Strecken und einer Tasse Kaffee steigt der Blutdruck und die harmlose Durchblutungsstörung hat sich gelegt. Bei Kälte- und Taubheitsgefühlen Häufig treten auch Durchblutungsstörungen an den Extremitäten auf, also an Händen und Füßen. Die Anzeichen: Kälte- und Taubheitsgefühle. Auslöser dafür können wiederum ein niedriger Blutdruck, aber auch Gefäßentzündungen oder die so genannte Raynaud‘sche-Erkrankung sein. Arteriosklerose Gefährliche Folgen haben Durchblutungsstörungen, die durch Kalk- und Fettablagerungen in den Arterien entstanden sind. Der medizinische Fachausdruck dafür lautet Arteriosklerose. Arteriosklerose ist mit Abstand die häufigste Ursache für eine gestörte Blutzirkulation. Das Fatale daran: Erst im fortgeschrittenen Stadium führen die Ablagerungen zu Beschwerden. Der Blutfluss ist dann bereits stark behindert. Die Verengung der Arterien kann überall im Körper auftreten. Häufig kommt es zu Beschwerden in den Beinen (etwa der Schaufensterkrankheit), am Herzen (beispielsweise Koronare Herzkrankheit oder Herzinfarkt), der Niere oder im Gehirn (wie dem Schlaganfall). Schlimmstenfalls können Durchblutungsstörungen dabei so ausgeprägt sein, dass es zu Gefäßverschlüssen kommt und Gewebe abstirbt.
Fettstoffwechselstörung – Folgeerkrankungen
Unmittelbare Folge von Fettstoffwechselstörungen ist die Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Sie kann wiederum zu Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Und auch das Risiko