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Clopidogrel
Arzneistoff, der die Blutgerinnung hemmt und der Bildung von Blutgerinnseln, die zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können, vorbeugen soll.
Dekompression
Druckentlastung; bei raumfordernden Schlaganfällen z. B. durch vorübergehende Entfernung der darüberliegenden Schädelknochen
schlaffe Lähmung
Lähmung mit erniedrigtem Muskeltonus; kommt nach Schlaganfällen nur in den ersten Stunden vor, danach handelt es sich stets um spastische Lähmungen mit erhöhtem Muskeltonus
Sekundärprävention
Verhindern des erneuten Auftretens von Krankheitszeichen, insbesondere schwerwiegenderer Störungen (z. B. eines Schlaganfalls nach TIA)
Durchblutungsstörung
Störung der Durchblutung und damit auch Nähr- und Sauerstoffversorgung; beim Gehirn mit der Gefahr eines Schlaganfalls verbunden
Urokinase
Enzym, das den Abbau von Fibrin fördert und so die Verklumpung von Blutplättchen löst; eingesetzt bei Herzinfarkt oder Schlaganfall als sogenanntes Lyse-Medikament.
Vojta-Methode
nach ihrem Erstbeschreiber benannte Form der Krankengymnastik, die nach Schlaganfällen häufiger eingesetzt wird
Arteriosklerose – Cholesterin
Wenige Menschen leiden unter angeborenen Fettstoffwechselstörungen. Sie erkranken sehr früh an einer Arterioslerose. Einge bekommen bereits sehr jung einen Schlaganfall oder Herzinfarkt.
Alter/Heilmittel
Ein Sturz, ein Schlaganfall, Morbus Parkinson: Auch im Alter müssen die Folgen schwerer Erkrankungen keine dauerhafte Einschränkung für den Senior bedeuten. Um eine drohende Pflegebedürftigkeit abzuwenden oder dem Pflegebedürftigen wieder zu mehr Selbstständigkeit zu verhelfen, stehen eine Vielzahl medizinischer Dienstleistungen – die sogenannten Heilmittel – zur Verfügung. Als Heilmittel gelten nach Definition jene medizinischen Dienstleistungen, mit deren Hilfe Krankheiten geheilt, Beschwerden gelindert werden oder vermieden wird, dass sich die Erkrankung verschlimmert. Heilmittel können auch dazu dienen, eine drohende Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder zumindest zu mindern. Es gibt vier verschiedene Arten von Heilmitteln, die die Krankenkasse bezahlt: physiotherapeutische Behandlungen, Ergotherapie, Logopädie, medizinische Fußpflege Ärzte verschreiben die Behandlungen gemäß Heilmittel-Richtlinien. Darin ist genau festgelegt, welche Heilmittel und wie viele Behandlungen bei welcher Indikation verordnet werden können. Welcher Therapeut die Behandlungen durchführen soll, kann sich der Patient in der Regel selbst aussuchen – solange dieser eine Krankenkassenzulassung hat. Es gibt bestimmte Fristen, innerhalb derer der Patient die Therapie beginnen muss, sonst ist das Rezept nicht mehr gültig. Krankenkasse zahlt 90 Prozent der Kosten Bei Erwachsenen trägt die Krankenkasse 90 Prozent der Behandlungskosten. Zehn Prozent der Kosten sowie zehn Euro pro Verordnung muss der Patient selbst zahlen. Es gibt jedoch auch Gründe, die von der Zuzahlung befreien – etwa wenn die jährliche Belastungsgrenze durch geleistete Zuzahlungen bereits erreicht ist. Diese liegt bei zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens, bei Menschen mit chronischen Erkrankungen bei einem Prozent.
Alter/Medikamente – Wechselwirkungen
Die häufigsten Probleme durch die Einnahme unterschiedlicher Medikamente sind Blutdruckschwankungen und Durchblutungsstörungen, die sich in Form von Schwindel, plötzlicher Verwirrtheit bis hin zu Bewusstlosigkeit äußern können. Weitere Folgen können Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen oder Stürze sein. Aber auch Herzinfarkte, akutes Nierenversagen oder Schlaganfall können die lebensgefährliche Konsequenz eines solchen plötzlichen Blutdruckabfalls sein. Über Organfunktionen und Störungen informieren Wichtig ist also, dass der Arzt die Neben- und Wechselwirkungen der verordneten Medikamente gut kennt. Außerdem ist es notwendig, dass er über die Herz-, Nieren- und Leberfunktion sowie eventuelle Verdauungs- oder Durchblutungsstörungen seines Patienten informiert ist. Bevor er neue Medikamente verordnet, wird der Arzt deshalb die aktuellen Nieren- und Leberwerte mit einer Blutuntersuchung kontrollieren. Gerade bei Blutdruckmedikamenten kann auch eine anfangs sehr niedrige Dosierung helfen, die dann unter häufigen Blutdruckkontrollen über einen längeren Zeitraum bis zur gewünschten Wirkung angepasst wird.