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HWS-Syndrom – Symptome, Behandlung und mehr
Der Begriff Zervikalsyndrom oder Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom) ist ein Sammelbegriff für Beschwerden, die von der Halswirbelsäule (HWS) oder dem Halswirbelsäulenbereich ausgehen. Symptome beim HWS-Syndrom Typisch für das Zervikalsyndrom sind Symptome wie Verspannungen im Nacken mit Nackenschmerzen, die zum Teil in den Schulterbereich oder auch Kopf (Spannungskopfschmerz) ausstrahlen. Strahlen die Schmerzen auch in einen oder beide Arme aus, spricht man von einer Zervikobrachialgie. Mehr zu Schulter-Arm-Schmerzen finden Sie in unserem vitanet.de Thema Zervikobrachialgie. Ursachen für das Zervikalsyndrom Menschen, die am Arbeitsplatz eine unnatürliche Haltung einnehmen oder monotone, wiederkehrende Bewegungen verrichten müssen, leiden häufig unter dieser Art von Rückenschmerzen. Besonders die Arbeit am Computer kann zu Verspannungen der Nackenmuskulatur führen. Ebenso kann eine unnatürliche Kopflagerung beim Schlafen Ursache für ein HWS-Syndrom sein. Auch negativer Stress und generell psychische Belastungen oder Erkrankungen können zu schmerzhaften Verspannungen der Nackenmuskulatur führen, die wiederum Kopfschmerzen auslösen können. Die Diagnosemöglichkeiten beim HWS-Syndrom Für die Diagnose des Zervikalsyndroms (HWS-Syndrom) stehen dem Arzt verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Neben der eingehenden Patientenbefragung (Anamnese) und Tastuntersuchung sind das nach Bedarf Röntgen, Computertomografie und Kernspintomografie. Die Behandlung beim HWS-Syndrom Um die schmerzhaften Verspannungen wieder loszuwerden, bietet sich eine ganze Palette von Behandlungsformen an. Für die Therapie des Zervikalsyndroms (HWS-Syndrom) eignen sich die Quaddeltherapie, Reizstrombehandlung (Iontoporese), Physiotherapie mit Massage, Wärmetherapie und Krankengymnastik. Daneben kann jeder Betroffene auch selbst viel dafür tun, dass sich ein Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom) löst und vorbeugen, damit es nicht wieder auftritt.
Medikamente – Kinder
Bei der Einnahme vom Medikamente bei Kindern ist Vorsicht geboten, denn hier gelten andere Regeln. Geben Sie Babys nie eigenmächtig Medikamente oder ändern Sie die Dosierung. Auf vitanet.de finden
Schlafstörungen – Schlafapnoe
Die Schlafapnoe ist weit verbreitet: 24 Prozent aller Männer sind von nächtlichen Atemaussetzern betroffen – vor allem Übergewichtige ab 40 Jahren. Auch neun Prozent aller Frauen leiden unter der Schlafstörung. Dies hat eine Bevölkerungsstudie in den USA mit 600 Probanden ergeben, die im Schlaflabor untersucht wurden. Der Atem setzt bei Schlafapnoe minutenlang aus Ursache für die Schlafapnoe ist eine Muskelschwäche im Rachenraum: Die Zunge fällt nach hinten, die Rachenseitenwände kollabieren und das Gaumensegel erschlafft. So verengt sich der Atemweg, was als Schnarchgeräusch zu hören ist. Gefährlich wird das Schnarchen, wenn sich der Atemweg komplett verschließt, dann setzt die Atmung zehn bis 60 Sekunden aus, manchmal auch zwei Minuten. Ab fünf Atemaussetzern pro Stunde sprechen Schlafmediziner von einer Schlafapnoe. Schlafapnoe: Extreme Belastung fürs Herz Während des Atemaussetzers steigt der Kohlendioxidgehalt im Körper. Davon wacht der Schlafende auf, oft nur ganz kurz und unbemerkt. Doch diese Kurzwachphasen oder Arousals belasten das Herz extrem: Während der Apnoe sinken Puls und Blutdruck - danach, während des tiefen Durchatmens steigen sie abrupt. Fast alle Patienten entwickeln Bluthochdruck "Schon mehr als 20 Unterbrechungen pro Stunde sind ein großes Risiko für das Herz-Kreislauf-System und reduzieren die Lebenserwartung um etwa acht bis zehn Jahre", schreibt der Leiter des Interdisziplinären schlafmedizinischen Zentrums Dr. Ingo Fietze in seinem Buch "Der Schlafquotient". Fast alle Patienten mit Schlafapnoe entwickeln im Laufe der Zeit Bluthochdruck. Sie haben ein hohes Risiko für Herzrhythmusstörungen, einen nächtlichen Schlaganfall oder Herzinfarkt und auch für Diabetes. Eine Nasenmaske verhindert Atemaussetzer Eine wirkungsvolle Hilfe gegen die Atemaussetzer bietet eine nächtliche Überdruckbeatmung mit einer Nasenmaske, die die Atemwege frei hält. Die Nasenmaske wird auch CPAP-Gerät genannt, CPAP steht für continuous positive airway pressure, was so viel heißt wie: kontinuierlicher Atemwegsdruck. Den Gebrauch des CPAP-Geräts lernen Sie im Schlaflabor. Außerdem empfehlen sich bei einer milden Schlafapnoe und ebenso bei Schnarchen: Gewichtsreduktion, Alkoholverzicht, Vermeiden der Rückenlage, Kinnbinde (in der Apotheke erhältlich), Nasenflügelspreizer (in der Apotheke erhältlich), Protrusionsschiene (Aufbissschiene), die der Zahnarzt anpassen kann. Extreme Tagesmüdigkeit ist typisch Wenn Sie oft schnarchen, morgens unter Kopfschmerzen leiden, obwohl Sie ausreichend geschlafen haben oder tagsüber oft extrem müde sind, empfiehlt sich dringend ein Arztbesuch beziehungsweise eine Untersuchung im Schlaflabor: Es könnte sein, dass Sie unter einer Schlafapnoe leiden.
Demenz/Alzheimer – Medikamente: Alzheimer
Je nach Demenzform kommen verschiedene Medikamente zum Einsatz. Alzheimer-Krankheit Zur Behandlung von Demenzen kommen vor allem Medikamente aus zwei Wirkstoffgruppen zum Einsatz: Acetylcholinesterase-Hemmer und NMDA-Antagonisten. Ihre Wirksamkeit ist durch Studien belegt. Diese Medikamente sind für die Alzheimer-Demenz zugelassen, sie können aber auch bei der Lewy-Körperchen-Demenz und bei gemischten Demenzen eingesetzt werden. Die beiden Wirkstoffgruppen mindern zwar die Symptome – aber sie können das Fortschreiten der Grunderkrankung „Alzheimer“ nicht verhindern. Wirkstoffgruppe der Acetylcholinesterase-HemmerDas Enzym Acetylcholinesterasesorgt normalerweise für den Abbau des Botenstoffs Acetylcholin – ein wichtiger Signalgeber, zum Beispiel für die Erregungsübertragung zwischen Nerv und Muskel. Auch viele andere Körperfunktionen sind an Acetylcholin als Botenstoff gebunden. Eben dieser Botenstoff aber wird im Krankheitsverlauf bei der Alzheimer-Demenz sowie bei Gefäßveränderungen nicht mehr ausreichend produziert. Zur Behandlung bestimmter Demenz-Formen werden deshalb Acetylcholinesterase-Hemmer (mit den Wirkstoffen Donezepil, Galantamin und Rivastigmin) eingesetzt. Sie bewirken, dass wieder mehr von dem Botenstoff zur Verfügung steht, und verbessern damit den Signalaustausch zwischen den Nervenzellen. Nebenwirkungen wie Schwindel, Übelkeit und Durchfall können zum Teil so schwerwiegend sein, dass die Medikamente abgesetzt werden müssen. Studien zeigten, dass die Wirkstoffe den Abbau kognitiver Fähigkeiten bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Alzheimer-Demenz verzögern können. Wirkstoffgruppe der NMDA-AntagonistenNoch ein weiterer Botenstoffmechanismus ist bei der Alzheimer-Erkrankung beträchtlich gestört: das glutamaterge Transmittersystem. Normalerweise vermittelt Glutamat Informationen von einer Nervenzelle auf die andere, indem es sich an den NMDA-Rezeptor anlagert, das Signal wird übermittelt und anschließend wird Glutamat wieder entsorgt. Bei der Alzheimer-Demenz verhindern die Amyloid-Plaques die Entsorgung, sodass ein Überschuss an Glutamat vorliegt. Dieser Überschuss beeinträchtigt die Informationsübertragung. Der NMDA-Antagonist blockiert die überschüssige Glutamatwirkung, ohne die Signalübertragung zu stören. Speziell für Alzheimer-Patienten im mittleren und fortgeschrittenen Stadium wird der NMDA-Antagonist Memantine empfohlen. Nach Beginn der Einnahme können als Nebenwirkungen Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen auftreten. Eine kombinierte Einnahme von Memantine und Cholinesterase-Hemmern erhöht die Wirksamkeit der beiden Medikamente. Video Wirkmechanismus von Demenzmedikamenten
Prostataadenom – Behandlung
Nicht alle Männer mit gutartiger Prostatavergrößerung (Prostataadenom) haben Probleme beim Wasserlassen. Andererseits kann bereits eine geringe Vergrößerung schon zu Problemen führen. Deshalb richtet sich die Behandlung sowohl nach dem Beschwerdebild als auch nach den Untersuchungsergebnissen. Außerdem muss in die Therapieentscheidung auch die Beurteilung der Gesamtsituation, also des Gesundheitszustandes und des Leidensdrucks des Einzelnen einfließen. Bei gering ausgeprägten Beschwerden kann in der Regel abgewartet werden, vorausgesetzt die Untersuchungen haben keinen Hinweis auf eine Nierenschädigung oder Bösartigkeit der Protastataveränderungen ergeben. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind jedoch notwendig. So lässt sich sicherstellen, dass der Arzt eventuelle Veränderungen rechtzeitig erkennt und gegebenenfalls eine Therapie einleiten kann. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie erste Probleme (Schmerzen, häufiger Harndrang, schwacher Harnstrahl, unvollständige Blasenentleerung) beim Wasserlassen feststellen, der Harn unkontrolliert abgeht, die Blase nicht entleert werden kann (Harnverhalt) Zur Behandlung der Beschwerden bei einer gutartigen Prostatavergrößerung werden oft pflanzliche Mittel eingesetzt. Phytosterole – Pflanzenstoffe mit Hormonwirkung – beeinflussen das hormonelle Gleichgewicht der Prostata. Auch Extrakte aus Brennnessel, oder Sägepalmenfrüchten wirken ähnlich. Ihre Wirksamkeit ist allerdings nicht bewiesen.   Medikamente wie Alpha-1-Rezeptorenblocker vermindern den Muskeltonus – also die Muskelspannung – am Harnblasenauslass und führen so zu einer Verbesserung der Beschwerden. Als Nebenwirkungen treten dabei oft Kopfschmerzen und Übelkeit auf. Als einzige Stoffklasse können die 5-alpha-Reduktasehemmer bewirken, dass sich die Prostatagröße reduziert, indem sie eine Umwandlung des Testosterons herbeiführen. Hierbei können Erektionsstörungen und Libidoverlust auftreten.   Bleibt die medikamentöse Therapie ohne Effekt oder sind die Beschwerden sehr stark ausgeprägt, kann eine Operation notwendig werden. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Nebenwirkungen Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden (Gegenanzeigen). Das gilt auch für Naturheilmittel. Angaben zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel. Beachten Sie die Dosierungsanleitung der einzelnen Medikamente. Pflanzliche Mittel gegen Prostatabeschwerden können nur bei regelmäßiger Einnahme in ausreichend hoher Dosierung optimal wirken.
Prostataadenom – Medikamente
Zur medikamentösen Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung (Prostataadenom) stehen unterschiedliche Präparate zur Verfügung. Alpha-1-Rezeptorenblocker Zu den synthetischen Medikamenten gegen Prostatavergrößerung zählen die Alpha-1-Rezeptorenblocker. Sie verringern die Muskelspannung (Tonus) am Harnblasenauslass. Dadurch wird der Druck auf die Harnröhre vermindert und es ist ein besserer Harnfluss möglich. Alpha-1-Rezeptorenblocker sind nach Meinung von Experten wirksamer als pflanzliche Präparate. Da diese Medikamente auch einen Effekt auf das Herz und den Blutdruck haben können, muss vor der Verschreibung abgeklärt werden, welche Medikamente Sie außerdem einnehmen und welche Vorerkrankungen bestehen. Mögliche Nebenwirkungen sind zum Beispiel niedriger Blutdruck, Schwindel und Kopfschmerzen. 5-Alpha-Reduktasehemmer Diese Präparate führen zu einer Abnahme der Konzentration von (Dihydro-)Testosteron in der Prostata. Dadurch kommt es zu einer Verkleinerung einer deutlich vergrößerten Prostata. Die 5-Alpha-Reduktasehemmer werden auch in Kombination mit den Alpha-1-Rezeptorblockern eingesetzt.Da das Medikament in den Testosteronhaushalt eingreift, können auch andere Organe und Organfunktionen beeinflusst werden. Beispielsweise können Libido (sexuelles Verlangen) und Potenz während der Behandlung nachlassen. Schwere Nebenwirkungen wie die Entwicklung eines Brustkrebses sind selten. In der Regel wird eine medikamentöse Therapie nur dann eingesetzt, wenn es durch die gutartige Prostatavergrößerung (Prostataadenom) noch nicht zu Komplikationen – etwa wiederkehrenden wie wiederkehrenden Harnweginfekten oder sogenannten Harnverhalten – gekommen ist. Welche Art der medikamentösen Therapie für Sie die richtige ist, kann nur der Arzt anhand der Befunde entscheiden. Ihre Mitarbeit ist wichtig, damit er die Schwere der Symptome richtig einschätzen kann.
FSME/Borreliose – Symptome Borreliose
Die Lyme-Borreliose ist eine Krankheit, die sich an unterschiedlichen Organen bemerkbar machen kann – insbesondere an der Haut, den Gelenken, am Nervensystem und Herzen. Die frühe Borreliose-Phase ist gekennzeichnet durch eine Rötung, die sich ringförmig um die Bissstelle ausbreitet und scharf umgrenzt ist – die sogenannte Wanderröte (Erythema chronicum migrans). Das Erythema migrans tritt einige Tage bis Wochen nach dem Zeckenbiss auf und kann begleitet sein von unspezifischen Beschwerden wie Fieber, Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und Lymphknotenschwellungen.Wichtig: Die Erscheinung der Wanderröte muss nicht unbedingt in der Nähe des Zeckenstichs auftreten sondern kann auch an einer anderen Stelle des Körpers auftauchen. Wer diese typische Hautveränderung nach einem Zeckenstich feststellt, muss unbedingt einen Arzt aufsuchen. Später kommen starke Schmerzen hinzu Das Erythema migrans ist ein Frühsymptom einer Borreliose und sollte deshalb sofort mit einem Antibiotikum behandelt werden. Hinzu kommt, dass die Borreliose-Therapie in der Frühphase am erfolgreichsten ist. Wird das Erythema migrans nicht behandelt, kann es Monate nach der Borreliose-Infektion zu einer schmerzhaften Entzündung der peripheren Nerven, der Nervenwurzeln und Gehirnnerven, insbesondere der Gesichtsnerven kommen. Diese Symptome werden als Bannwarth-Syndrom oder Neuroborreliose bezeichnet. Gesichtslähmungen sind charakteristisch Typisch sind brennende Schmerzen vor allem in der Gegend des Erythema migrans und oft auch Lähmungen, besonders Gesichtslähmungen (Fazialisparese). Bei 60 Prozent der Betroffenen leidet auch der Tastsinn. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, können sich in einer späten Borreliose-Phase starke Gelenkbeschwerden (Lyme-Arthritis) anschließen. Allerdings kann die charakteristische Phaseneinteilung völlig fehlen. Es ist möglich, dass sich die Borreliose mit einer Gelenkentzündung, typischerweise am Kniegelenk, erstmals bemerkbar macht und das Erythema migrans oder die Neuroborreliose ausbleiben. In sehr seltenen Fällen ist im Frühstadium das Herz betroffen. Ein gutartiger Hauttumor, das Borrelien-Lymphozytom, kommt nur in Ausnahmefällen vor. In der Spätphase sind Gelenke und Haut betroffen In der späten Phase spielt sich die Borreliose hauptsächlich an den Gelenken ab. Es kommt zur Lyme-Arthritis, einer Gelenkentzündung: Am häufigsten ist das Kniegelenk betroffen, aber auch Sprunggelenk und Ellenbogengelenk können sich entzünden. Etwas seltener tritt die Arthritis an Finger-, Zehen-, Handwurzel- und Kiefergelenk auf.Oft wird die Haut dünn wie ZigarettenpapierTypisch für das Spätstadium ist außerdem eine besondere Hautentzündung, die sich Acrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer nennt: Bei dieser Hauterkrankung bildet sich die Haut zurück, sie wird so dünn wie Zigarettenpapier und färbt sich violett. Die Hautveränderungen treten vor allem an den Fingern, Händen, Füßen, Zehen, der Nase und am Kinn auf sowie an Ellenbogen und Knie, wo sie oft mit starken Schmerzen einhergehen. In sehr seltenen Fällen ist in der Spätphase eine Entzündung des Gehirns und des Rückenmarks (Enzephalomyelitis) möglich, die zu bleibenden Schäden wie Lähmungen führen kann.
Ernährung/Alter – Reichlich trinken
Angst vor dem Gang zur Toilette oder Inkontinenz, Schluckstörungen, mangelndes Durstgefühl oder schlicht und einfach Vergesslichkeit: Es gibt viele Gründe dafür, warum ältere Menschen zu wenig trinken – und dann an Flüssigkeitsmangel leiden. Ein solcher Flüssigkeitsmangel lässt sich an folgenden Symptomen erkennen: allgemeine Schwäche, Lethargie (Teilnahmslosigkeit, Interessenlosigkeit), Verwirrtheitszustände, Gewichtsverlust, trockene Zunge, Schleimhäute und Haut, Krampfanfälle, niedriger Blutdruck, Kopfschmerzen Im Extremfall besteht die Gefahr regelrecht auszutrocknen mit lebensbedrohlichen gesundheitlichen Problemen. Wie viel sollten ältere Menschen trinken? Unabhängig vom Durstgefühl braucht der Körper auch im Alter zwei bis zweieinhalb Liter Flüssigkeit pro Tag. Dabei sollten etwa ein bis anderthalb Liter als Getränk konsumiert werden. Der Rest ist in der Nahrung enthalten. Es ist also wichtig, dafür Sorge zu tragen, dass man über den Tag verteilt genug trinkt. Das ist kontrollierbar, beispielsweise indem man morgens die Trinkmenge – am besten in Form von Mineralwasser oder Tee – auf den Tisch stellt. Abends sollte diese dann getrunken sein. Oder es wird ein Trinktagebuch geführt, in dem die Trinkmengen dokumentiert werden. Ob die tägliche Flüssigkeitsaufnahme ausreicht, lässt sich auch mit einem leichten Test herausfinden: Ist nach einem sanften Kniff in den Oberarm für längere Zeit eine tiefe Falte sichtbar, trinkt man zu wenig. Übrigens: Auch über Nahrungsmittel, die reich an Flüssigkeit sind (etwa Wassermelonen, Gurken oder Suppen) lässt sich die tägliche Flüssigkeitszufuhr verbessern. Wenig trinken birgt ein hohes Gesundheitsrisiko Viele ältere Menschen schränken ihre Trinkmenge auch wegen Problemen mit der Blasenentleerung oder aus Angst, nachts oft auf die Toilette zu müssen, ein. Doch gerade für ältere Menschen, die geschwächt sind und sich wenig bewegen, ist ausreichend Flüssigkeit lebensnotwendig. Denn das Gehirn ist unmittelbar darauf angewiesen: Bekommt es zu wenig Flüssigkeit, sind Desorientiertheit und Verwirrtheit die Folge. Außerdem verdickt sich das Blut – das ist besonders für Menschen mit Herzproblemen, Gefäßveränderungen, Stoffwechselerkrankungen oder einem hohen Risiko für einen Schlaganfall gefährlich. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt, mit welchen Möglichkeiten sich Ihre Blasenfunktion verbessern lässt. Nur bei wenigen Krankheiten ist eine Beschränkung der Flüssigkeitsaufnahme notwendig: Bei einer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) oder Einschränkung der Nierenfunktion (insbesondere bei Dialysepflichtigkeit) wird der Arzt Ihnen sagen, welche Trinkmenge Sie pro Tag zu sich nehmen dürfen. Was tun, wenn das Trinken Schwierigkeiten bereitet? Wird das Glas oder die Tasse nur halb voll gefüllt, ist selbstständiges Trinken auch mit zittrigen Händen möglich. Auch ein Strohhalm kann hilfreich sein. Zudem sind spezielle Trinkbecher erhältlich, etwa mit zwei Henkeln oder einer speziell geformten Greiffläche. So lässt sich der Becher sicher führen. Eine Schnabeltasse sollte die letzte Lösung sein, denn sie verhindert normales Schlucken und mindert zudem das Geschmacksempfinden. Flüssigkeitsmangel bei pflegebedürftigen, bettlägerigen Menschen Besonders bei pflegebedürftigen, bettlägerigen Patienten kann es aus verschiedenen Gründen vorübergehend zu einem starken Flüssigkeitsmangel kommen. In diesen Fällen ist es oftmals möglich, dem Patienten in der eigenen Wohnung eine Infusion direkt unter die Haut (subkutan) zu geben, um damit beispielsweise eine sonst notwendige Einweisung ins Krankenhaus zu vermeiden. Auf ärztliche Verordnung können dies auch Pflegedienste durchführen. So lässt sich im Rahmen der Besuche durch die häusliche Krankenpflege der Flüssigkeitshaushalt des Patienten wieder ausgleichen, ohne dass größere organisatorische Maßnahmen erforderlich werden.
Herzerkrankungen – Kalziumkanal-Blocker
Wirkung und Anwendungsgebiete Kalziumkanal-Blocker werden auch als Kalzium-Antagonisten oder kurz Ca-Antagonisten bezeichnet. Sie hemmen den Kalziumeinstrom in die glatten Muskelzellen des Herzens und der Blutgefäße. Am Herzen wird dadurch die Muskelkontraktion abgeschwächt; das Herz schlägt weniger stark und seltener, es kann sich erholen und sein Sauerstoffbedarf sinkt. Die Arterien und auch die Koronararterien, die das Herz versorgen, weiten sich. Der Herzmuskel wird besser durchblutet. Durch die Weitstellung der Gefäße sinkt außerdem der Blutdruck. Die Kalziumkanal-Blocker gehören, chemisch gesehen, verschiedenen Gruppen an. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Wirkungen und Einsatzbereiche: Kalziumkanal-Blocker vom Nifedipin-Typ kommen vor allem in der Bluthochdruck-Therapie sowie der KHK-Behandlung zum Einsatz., Jene vom Verapamil-Typ beeinflussen vor allem die herzeigene Erregungsbildung und -leitung. Sie werden deshalb bevorzugt bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt. Bekannte Vertreter des Nifedipin-Typs sind: Nifedipin, Amlodipin, Felodipin, Isradipin, Lercanidipin, Nitrendipin, Nisoldipin, Nimodipin und Nilvadipin. Bekannte Vertreter des Verapamil-Typs sind: Verapamil und Gallopamil. Eine weitere Gruppe bildet Diltiazem. Es ist der bisher einzige Vertreter dieser Gruppe. Nebenwirkungen und Gegenanzeigen Kalziumkanal-Blocker können zu Nebenwirkungen führen wie: Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Herzklopfen (reflektorisch durch Gefäßerweiterung), Ohrensausen, überschießendem Blutdruckabfall in Kombination mit Nitraten, Hautrötung, Wärmegefühl, Wassereinlagerungen in den Beinen (Ödeme), Völlegefühl, Verstopfung (Verapamil) Oft lassen die Nebenwirkungen nach ein paar Tagen nach. Vorsicht ist geboten bei Menschen mit sehr langsamem Herzschlag oder mit Erregungsleitungsstörungen am Herzen: Beides kann durch Kalziumkanal-Blocker gefährlich verstärkt werden. Zur Behandlung von Bluthochdruck sollten in der Dauertherapie nur Arzneistoffe mit langer Wirkdauer eingesetzt werden, um reflexartige schnelle Herzschläge zu vermeiden. Dafür eignen sich beispielsweise Amlodipin und Nilvadipin. Kalziumkanal-Blocker sind generell nicht erlaubt in Schwangerschaft und Stillzeit, die meisten auch nicht zur Anwendung bei Kindern. Auch in den ersten Wochen nach einem Herzinfarkt und bei ausgeprägter Herzschwäche dürfen Kalziumkanal-Blocker nicht genommen werden. Kombinationen Kalziumkanal-Blocker werden zur Hypertonie-Therapie meist mit anderen Medikamenten wie Diuretika oder ACE-Hemmern kombiniert. Dabei gilt folgende Besonderheit: Die Kombination von Wirkstoffen des Verapamil-Typs mit Betablockern ist nicht zugelassen (kontraindiziert). Calcium-Antagonisten werden, wie viele andere Medikamente auch, in der Leber über bestimmte Enzyme abgebaut. Werden mehrere Medikamente gleichzeitig verabreicht, die über dieses Enzymsystem abgebaut werden, kann das zu Wirkspiegelveränderungen führen. Bitte fragen Sie dazu Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und lesen Sie aufmerksam die Beipackzettel aller Ihrer Medikamente. Außerdem sollte man, wenn man Nifedipin einnimmt, keinen Grapefruitsaft trinken, da er den Abbau von Nifedipin hemmt und somit die Wirkung verstärkt.
Wechseljahre – Symptome/Beschwerden
Vor der letzten Monatsblutung (Menopause) können Wechseljahres-Symptome in Form von Unregelmäßigkeiten in der Menstruation auftreten: schwache Regelblutungen (Hypomenorrhoe), starke Regelblutungen (Hypermenorrhoe), verlängerte Menstruation (Menorrhagie), Schmierblutungen vor und nach der eigentlichen Menstruation, verkürzte Zyklen unter 25 Tagen (Polymenorrhoe), verlängerte Zyklen über 35 Tage (Oligomenorrhoe), Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhö) Die bekanntesten Symptome in den Wechseljahren (Klimakterium) sind Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Über 70 Prozent der Frauen leiden unter den sogenannten vasomotorischen Störungen, das heißt, die Gefäße reagieren in den Wechseljahren nicht mehr angemessen auf bestimmte äußere Reize. Diese Symptome sind allerdings vorübergehend. Sie werden nach Ende des Klimakteriums immer seltener. Dies gilt auch für andere typische Beschwerden in den Wechseljahren wie: Herzrasen, Schwindel, Schlafstörungen (meistens aufgrund von Hitzewallungen und nächtlichen Schweißausbrüchen), Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit und Aggressionen, Kopfschmerzen, oft migräneartig, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Angstzustände, starke Blutungen, Gelenk- und Muskelschmerzen. Zudem steigt nach den Wechseljahren durch den Östrogenmangel das Risiko für ernsthafte Erkrankungen wie Osteoporose und Arteriosklerose: Schließlich verringern Östrogene den Knochenabbau und senken den Spiegel des gefäßschädigenden LDL-Cholesterins – des „schlechten Cholesterins“. Weitere Symptome werden vom Östrogenspiegel beeinflusst. Bei diesen Symptomen handelt es sich vor allem um: Verringerte Durchblutung und Durchfeuchtung der Schleimhäute (trockene Scheide, trockene Augen, empfindliche Mundschleimhaut), Blasenschwäche (Harninkontinenz), Gewichtszunahme, Fettumverteilung, Veränderungen an Haut und Haaren (Verlust an Elastizität, Haut und Haare werden dünn und trocken, Haarwuchs im Gesicht (Kinn, Oberlippe), Libidoverlust Symptome oft besonders stark bei Frauen mit PMS Nicht alle Beschwerden und Krankheiten, die typischerweise in oder nach den Wechseljahren auftreten, sind jedoch eindeutig auf die veränderte Hormonsituation zurückzuführen. Ein klarer Zusammenhang besteht bei starken Blutungen, vasomotorischen sowie urogenitalen Beschwerden (zum Beispiel Scheidentrockenheit und Harninkontinenz). Auch Osteoporose und Arteriosklerose werden durch die sinkende Östrogenproduktion im Klimakterium gefördert. Auslösender Faktor ist sie allerdings selten. Zur Osteoporose tragen oft Bewegungs- und Belastungsmangel mehr bei als ein Östrogenmangel.Wer in der Vergangenheit unter ausgeprägten prämenstruellen Störungen (Prämenstruellem Syndrom) gelitten hat, ist oft auch von Beschwerden in den Wechseljahren besonders stark betroffen. Für Frauen mit Eierstockentfernung sind die Wechseljahre oft ebenfalls eine unangenehme Lebensphase: Bei ihnen setzt der Hormonmangel abrupt ein. Zudem fällt der Einfluss der Ovarien auf die periphere Östrogenproduktion weg, der bei Frauen ohne Eierstockentfernung auch noch in der Postmenopause besteht.Durchschnittlich seltener betroffen von typischen Wechseljahresbeschwerden sind höher Gebildete sowie Frauen, die regelmäßig Sport treiben und ihre Freizeit aktiv gestalten.