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Glaukom (Grüner Star) – Symptome
Wer nur gering bis mittelstark erhöhte Augeninnendruckwerte hat, bemerkt lange Zeit gar nichts von den zerstörerischen Prozessen in einem oder beiden Augen – und geht meist zu spät zum Augenarzt. Nur bei hohem Augeninnendruck können sich durch ein Aufquellen der Hornhaut farbige Ringe oder Höfe um Lichtquellen herum beim Betroffenen bemerkbar machen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es dann zu fortschreitenden Gesichtsfeldausfällen bis hin zur Erblindung. Wird das Glaukom (grüner Star) erst entdeckt, wenn bereits Beschwerden auftreten, dann ist schon ein großer Teil des Sehnervs unwiederbringlich zerstört. Durch das eingeschränkte Gesichtsfeld kommt es zum Beispiel zu Problemen beim Treppensteigen und auch im Straßenverkehr. Ein bestimmtes Objekt kann noch gut gesehen werden, ein direkt danebenliegendes wegen des eingeschränkten Gesichtsfeldes nicht mehr. Im Anfall kann es auch zu augenfernen Symptomen kommen, die zum Beispiel einem Herzinfarkt ähneln. Besonders Stressfaktoren, die zu einer Pupillenerweiterung und Veränderung der Blutwerte führen, können einen Glaukomanfall auslösen. Glaukomanfall: farbige Ringe, Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen „Mit Pauken und Trompeten“ macht sich dagegen der seltene Glaukomanfall bemerkbar. Es treten massive und akute Schmerzen auf: Das Auge schmerzt stark und wird hochrot. Infolge der Druckerhöhung trübt sich die Hornhaut, und die Irisgefäße sind geschwollen. Begleitsymptome sind heftige Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Hinzu kommt meist eine plötzliche Sehverschlechterung: Der Betroffene sieht seine Umgebung vernebelt und – ein wichtiges Frühsymptom – nimmt farbige Ringe um Lichtquellen wahr. Bei diesen Symptomen sollte sofort ein Augenarzt aufgesucht werden.
Unterzuckerung (Hypoglykämie) bei Diabetes mellitus
Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist die häufigste Nebenwirkung bei der Behandlung von Diabetes mellitus mit Insulin und blutzuckersenkenden Tabletten wie Sulfonylharnstoffpräparaten, Gliniden und Sensitizern (Glitazone). Diabetiker erleiden durchschnittlich ein bis zwei leichte Unterzuckerungen pro Woche. Prinzipiell ist bei jeder Unterzuckerung zu viel Insulin im Verhältnis zu Kohlenhydraten vorhanden. Von einer Unterzuckerung oder Hypoglykämie spricht man, wenn der Blutzucker unter 2,8 mmol/l (50 mg/dl) absinkt und dabei entsprechende Symptome auftreten. Unbehandelt kann eine Hypoglykämie in einen lebensbedrohlichen Schock übergehen. Die Beschwerden bei einer Unterzuckerung sind vielfältig und laufen meist nach einem persönlichen Muster ab. Bei Patienten mit diabetischer Neuropathie können die typischen Anzeichen auch ganz fehlen und es kommt rasch zu Krämpfen und Bewusstlosigkeit. Folgende Symptome können bei Unterzuckerung auftreten: Heißhunger, Übelkeit, Erbrechen, Schwäche, Blässe, Schwitzen, Zittrigkeit, Herzklopfen bis zu Herzrasen, Kribbeln, Kopfschmerzen, Nervosität, Sehstörungen, Schwindel, Verwirrung, Bewusstseinsstörungen, Krämpfe, Bewusstlosigkeit Die Ursachen für eine Hypoglykämie sind: relative Überdosierung von Insulin oder blutzuckersenkenden Medikamenten – beispielsweise durch falsche Dosiseinstellung oder falsche Applikationsart (in den Muskel statt in das Unterhautfettgewebe), Wechselwirkung blutzuckersenkender Medikamente, zu große körperliche Belastung, Stress, Alkoholkonsum, zu großer Spritz-Ess-Abstand, Erkrankungen – beispielsweise Darmerkrankungen, Erbrechen, Gewichtsabnahme ohne Dosisanpassung
Vitamin B3 (Niacin) für eine gesunde Ernährung
Nicotinsäure oder Niacin (früher auch Vitamin B3 genannt) ist am Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsel, an der Energiegewinnung und bei Entgiftungs- und antioxidativen Systemen beteiligt. Reich an diesem Vitamin sind Weizenkleie, Hefe, Kalbs- und Schweineleber, geröstete Erdnüsse, Huhn und Rindfleisch. Nicotinsäuremangel wird als „Pellagra“ bezeichnet Im 18. Jahrhundert wurde erstmals in Spanien der Zusammenhang zwischen Nicotinsäuremangel und einseitiger Maisernährung unter der Erkrankung „Pellagra“ bekannt. Diese Erkrankung ging mit „rauer Haut“ (Pellagra), Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und zentralnervösen Störungen einher. Leichte Mangelerscheinungen zeigen sich durch Haut- und Schleimhautstörungen (Zungenbrennen, Mundwinkelentzündungen, gerötete, schuppige Haut) oder Verdauungsstörungen. Einsatz bei Fettstoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen Nicotinsäure wird therapeutisch bei Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt, da es dosisabhängig Cholesterin- und Triglyzeridwerte senkt und HDL-Cholesterin erhöht. Seine gefäßerweiternde Wirkung macht man sich bei Bluthochdruck oder Migräne zunutze. Als Nebenwirkung können Verdauungsstörungen und ein sogenannter Flush auftreten (Hautrötung, Kribbeln, Blutdruckabfall). Aus diesem Grund muss eine Behandlung mit höheren Dosen langsam „einschleichend“ und unter ärztlicher Aufsicht begonnen werden. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 11 bis 14 Milligramm-Äquivalente für Erwachsene (D-A-CH-Referenzwert).
Progressive Muskelrelaxation
Entspannungsübungen nach Jacobson werden auch „Progressive Muskelrelaxation (-entspannung)“ genannt. Ziel ist es, einen gesünderen Umgang mit sich selbst zu entwickeln. Die von Jacobson entwickelten Entspannungsübungen Edmund Jacobson beschäftigte sich als Arzt und Wissenschaftler zu Beginn des letzten Jahrhunderts intensiv mit der Funktionsweise der Muskulatur. Dabei fiel ihm auf, dass Anspannungen der Muskulatur häufig im Zusammenhang mit innerer Unruhe, Stress und Angst auftreten.Jacobsons Methode gründet auf der Beobachtung, dass auf eine kurzzeitige Anspannung einer Muskelgruppe mit der Zeit eine vertiefte Entspannung/Ermüdung folgt. Dabei lernen die durch unabgebauten Stress verspannt gebliebenen Muskeln wieder die natürliche Funktionsweise. Mit der Progressiven Muskelrelaxation soll Stress durch bewusstes Entspannen abgebaut und so schmerzhaften Verspannungen und Kopfschmerzen vorgebeugt werden. Wie funktioniert die Methode? Einzelne Muskelgruppen werden für kurze Zeit (etwa sieben bis zehn Sekunden) angespannt und dann bewusst (für etwa 20 bis 30 Sekunden) entspannt. Je nach Vorliebe kann man dabei sitzen oder liegen. Bei der Entspannung, während der ausgeatmet wird, soll alle Spannung im aktivierten Muskel abgebaut werden. Der Unterschied zum Zustand der Anspannung sollte deutlich zu spüren sein. Wichtig ist es, während der gesamten Übung ruhig weiter zu atmen und sich auf die jeweilige Muskelgruppe zu konzentrieren. Die Entspannungsübungen werden beendet, indem die Augen geöffnet, tief durchgeatmet und der Körper nach allen Seiten gestreckt wird.Im Allgemeinen wird empfohlen, die Übungen zwei mal täglich durchzuführen. Wer sich auf das Gefühl der gelösten Spannung in den einzelnen Muskelpartien konzentriert, wird schnell ein Gefühl tiefer Ruhe empfinden.Auf den nächsten Seiten erfahren Sie, wie diese Übungen konkret aussehen.
Herzerkrankungen – Medikamente/Blutdruck-Senkung
Zur Therapie des Bluthochdrucks gelten ACE-Hemmer, Betablocker, Diuretika, AT1-Blocker und Kalziumkanal-Blocker als Mittel der ersten Wahl. Gelegentlich ist es aber notwendig, auch andere Medikamente einzusetzen, die sich als wirksam gegen Hypertonie erwiesen haben. Dies kann erforderlich werden, wenn die genannten keine ausreichende Wirkung erzielen, unter bestimmten Umständen (zum Beispiel in der Schwangerschaft) oder in speziellen Situationen, beispielsweise in der Intensivmedizin. Solche anderen Wirkstoffe sind beispielsweise: Alpha-I-Blocker wie Doxazosin und Urapidil, Antisympathotonika wie Clonidin, Moxonidin, Alpha-Methyldopa und Reserpin – ein Alkaloid, das auch in der Natur als Inhaltsstoff der Indischen Schlangenwurzel vorkommt, Vasodilatatoren wie Dihydralazin und Minoxidil, direkte Renin-Inhibitoren wie Aliskiren, Einzelstoffe mit besonderen Wirkmechanismen wie Bosentan, ein Endothelin-Rezeptorantagonist (gegen Hochdruck im Lungenkreislauf) Nebenwirkungen Bei Alpha-I-Blockern und Vasodilatatoren kann der Blutdruck besonders bei Behandlungsbeginn so stark abfallen, dass es zu Schwindel,, Kopfschmerz,, Ohnmacht, und schnellem Herzschlag (Tachykardie) kommt. Antisympathotonika weisen generell relativ viele Nebenwirkungen auf und werden möglichst niedrig dosiert. Sie werden nur in der Kombinationstherapie des Bluthochdrucks eingesetzt. Der Wirkstoff Clonidin kann in seltenen Fällen den Herzschlag stark verlangsamen. Er kann die herzeigene Erregungsleitung stören, macht oft müde und führt zu Mundtrockenheit. Reserpin wird wegen zahlreicher Nebenwirkungen sehr zurückhaltend eingesetzt.
Akute Bronchitis – Symptome
Wer an akute Bronchitis denkt, denkt meist vor allem an Husten. Es gibt jedoch noch weitere Symptome, die bei dieser Erkrankung auftreten können. In den meisten Fällen tritt die akute Bronchitis im Rahmen eines grippalen Infekts auf, der die üblichen Symptome verursacht wie: Husten , Schnupfen , Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen , Frösteln , Heiserkeit , Abgeschlagenheit, Fieber Hauptsymptom: charakteristischer Husten Das Hauptsymptom der akuten Bronchitis ist der charakteristische Husten. Zu Beginn ist der Husten trocken (unproduktiv) und schmerzhaft, geht nach einigen Tagen aber in einen sogenannten produktiven Husten über, bei dem vermehrt Schleim abgehustet wird. Sind Viren die Ursache für die akute Bronchitis, ist der Auswurf zähflüssig und klar bis weißlich. Wenn sich der Erkrankte zusätzlich mit Bakterien infiziert (sogenannte bakterielle Superinfektion), verändert sich der Auswurf und wird gelblich bis grünlich. Aber auch bei einer Virusinfektion kann es zu einer farblichen Veränderung des Auswurfs kommen. Eine gelbliche oder grünliche Verfärbung muss daher nicht zwangsläufig für eine bakterielle Infektion sprechen. Spätestens bei bakterieller Superinfektion zum Arzt Durch das permanente Husten leiden manche Patienten mit der Zeit zunehmend an einem Wundgefühl im Brustkorb, einem geröteten Rachen sowie geschwollenen Lymphknoten im Kopfbereich. Kleinere Verletzungen, die ebenfalls durch den starken Husten entstehen, können außerdem zu etwas Blut im Auswurf führen. Auch wenn das in der Regel keine weitere Bedeutung hat, sollte ein Arzt die Ursache für das Blut im Auswurf abklären. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn ... Sie Blutspuren in Ihrem Auswurf feststellen., sich Anzeichen einer bakteriellen Superinfektion wie gelblicher oder grünlicher Auswurf zeigen., Sie hohes Fieber haben., die Symptome der akuten Bronchitis nach zwei Wochen noch nicht abgeklungen sind., Sie unter Atemnot leiden., Sie zu einer Risikogruppe gehören (zum Beispiel Schwangere, Diabetiker und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem).
Symptome und Anzeichen eines Schlaganfalls
Bei einem Schlaganfall wird das Gehirngewebe nicht ausreichend durchblutet. Die Folge: Die Nervenzellen verlieren ihre Funktion und können nicht mehr die Abläufe im Körper steuern, für die sie verantwortlich sind. Wenn zum Beispiel plötzlich der linke Arm gelähmt ist, liegt eine Durchblutungsstörung in der rechten Großhirnhälfte vor. Denn in diesem Bereich liegen die Nervenzentren, die die Armbewegungen der linken Körperhälfte steuern. Die Symptome des Schlaganfalls können so Auskunft über den Ort der Durchblutungsstörung im Gehirn geben. Häufige Anzeichen: Muskelschwäche oder Lähmungen Muskelschwäche oder Lähmungen einer Körperhälfte oder Extremität sind häufige Symptome eines Schlaganfalls. Mediziner bezeichnen eine Muskelschwäche als Parese, eine vollständige Lähmung als Plegie. In den meisten Fällen ist nur eine Gehirnseite und damit auch nur eine Körperhälfte betroffen, dies gilt auch für die Gesichtsmuskeln einer Gesichtshälfte. Daher äußert sich ein Schlaganfall meistens durch einen einseitigen herabhängenden Mundwinkel und einen einseitigen unvollständigen Lidschluss. Weitere mögliche Anzeichen eines Schlaganfalls: Bewusstseinstrübung, Verwirrtheit bis hin zur Bewusstlosigkeit können in Abhängigkeit von Ort und Ausmaß der Minderdurchblutung auftreten. Bei manchen Patienten kommt es auch zu einer Wasseransammlung und Schwellung des Hirngewebes. Da das Gehirn im Schädel nur einen sehr begrenzten Raum hat, um sich auszudehnen, besteht die Gefahr einer Quetschung und dadurch einer weiteren Minderdurchblutung. Gefühlsstörungen, Taubheitsgefühl und Missempfindungen (Parästhesien) der Haut: Es kann eine gesamte Körperhälfte betroffen sein oder nur ein kleinerer Bereich wie Arm, Bein oder eine Hand. Aphasie: Auftretende Sprachstörungen können das Sprachverständnis (Wernicke-Aphasie) betreffen. Das heißt, der Patient kann die Bedeutung eines Wortes nicht mehr mit dem bezeichneten Gegenstand in Verbindung bringen. Es kann aber auch die Sprachmotorik (Broca-Aphasie) beeinträchtigt sein. Die Zentren für das Sprachverständnis und für die Sprachmotorik liegen an unterschiedlichen Orten, weshalb die Störungen auch häufig isoliert vorkommen. Oft treten Sprachstörungen in Kombination mit Lähmungen der rechten Körperseite auf, denn das Sprachzentrum liegt bei den meisten Menschen in der linken Großhirnhälfte nah bei den Zentren der Körpermotorik. Sehstörungen: Es kann zum Ausfall einer Hälfte des Gesichtsfeldes kommen, das bedeutet zum Beispiel, der Patienten sieht mit beiden Augen auf der linken Seite nichts, wenn das rechte Sehzentrum im Gehirn durch eine Durchblutungsstörung im Bereich des hinteren Gehirnpols geschädigt ist. Neglect: Der Patient nimmt seine Umgebung und seinen Körper nur einseitig wahr. Zum Beispiel isst er den Teller nur auf einer Seite leer. Dies liegt nicht an einer Störung des Sehzentrums: In diesem Fall ist die Verarbeitung aller oder einiger Sinneseindrücke einseitig gestört. Doppelbilder: Manche Patienten sehen nach einem Schlaganfall doppelt. Hier ist der Teil des Gehirns betroffen, der die Augenmuskeln und damit die Augenbewegungen steuert und koordiniert. Ein Auge kann sich dann nicht mehr in alle Richtungen bewegen. Der Patient sieht zwei sich überlappende, nicht deckungsgleiche Bilder. Störungen des Gleichgewichts und der Koordination, Schwindel und Gangunsicherheit treten oft auf, wenn die Gleichgewichtszentren oder Bereiche der Bewegungskoordination zum Beispiel im Kleinhirn Orte des Infarktes sind. Manchmal ist es dem Patienten dann unmöglich, zu gehen, zu essen und zu trinken. Schluckstörungen durch Lähmung oder Koordinationsstörungen des Schlundes, dem Pharynx. Schluckstörungen sind ein Indiz dafür, dass tiefer liegende Hirnregionen geschädigt sind. Übelkeit und Kopfschmerzen: Sie entstehen durch ein Hirnödem, also eine Wasseransammlung im Gehirn, die den Schlaganfall begleiten kann. Für einen hämorrhagischen Infarkt sind plötzliche extreme Kopfschmerzen typisch, ebenso wie Übelkeit oder auch ein epileptischer Anfall. Schlaganfall: Nehmen Sie die Warnzeichen ernst! Ein Schlaganfall stellt einen dramatischen Einschnitt ins Leben dar: Erwerbsunfähigkeit oder gar Pflegebedürftigkeit sind nicht selten die Folge. Doch soweit muss es nicht kommen. In vielen Fällen lässt sich ein Schlaganfall vermeiden – vorausgesetzt, die Patienten nehmen die Frühsymptome ernst und begeben sich rasch in ärztliche Behandlung. Durch Blutdrucksenkung, die Behandlung von Gerinnungsstörungen oder gar auch eine Operation an der Halsschlagader kann man einem Schlaganfall oft vorbeugen.Zu den Warnzeichen des Schlaganfalls gehören: Sprachstörungen, Bewegungsstörungen, Gedächtnisverlust oder Vergesslichkeit Die Sprachstörungen können sich äußern durch: Stottern, Stammeln, Schwierigkeiten, das passende Wort zu finden – Mediziner sprechen von Wortfindungsstörungen, Verständnisprobleme: Die Betroffenen können Dinge, die ihnen erzählt werden, kognitiv nicht mehr erfassen, Schreibprobleme: Die Patienten halten zum Beispiel mitten im Wort inne und können plötzlich nicht mehr weiterschreiben .Warnzeichen für eine Störung der Bewegungszentren im Gehirn sind zum Beispiel: scheinbar unerklärliches Fallenlassen von Gegenständen, Stolpern und Stürze, Doppelbilder Ausgeprägte Vergesslichkeit kann ebenfalls Vorbote eines Schlaganfalls sein: Der Betroffene weiß zum Beispiel nicht mehr, was er am Tag zuvor gemacht hat. Jedes auffällige Symptom ernst nehmen Die Störungen können bereits Monate vor dem Schlaganfall auftreten. Mediziner bezeichnen sie als Transitorische Ischämische Attacken (TIA) – sprich: als vorübergehende Durchblutungsstörungen. Die Beschwerden halten jedesmal nicht länger als 24 Stunden an. Viele Betroffene vergessen sie deshalb schnell wieder. Doch sollten diese Vorfälle erst genommen werden und Sie zum Arzt führen. Sprach-, Bewegungs- und Gedächtnisstörungen sind typische Warnhinweise auf einen Schlaganfall, der durch einen Gefäßverschluss – meistens infolge von Arteriosklerose – hervorgerufen wird. Manchmal ist auch eine Hirnblutung die Ursache. In diesem Fall gibt es keine Warnzeichen. Die Blutung tritt abrupt ein und macht sich bemerkbar durch plötzliche und extreme Kopfschmerzen.
Symptome und Anzeichen einer Depression
Die Anzeichen einer Depression können sehr unterschiedlich sein, wodurch die Gefahr einer Fehldiagnose durch den Therapeuten groß ist: Die Symptome der Depression betreffen nämlich nicht immer nur das Gefühlsleben, sondern können sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise äußern.  Neben andauernder gedrückter Stimmung, Ängsten, Sorgen oder Verzweiflung können körperliche Leiden wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Haarausfall oder schwere Atmung die ersten Anzeichen sein. Neben diesen Schwierigkeiten, eine Depression zu erkennen, werden viele Depressionen nicht erfasst, weil die Betroffenen sich schämen, mit ihren Symptomen zum Arzt zu gehen. Die drei Hauptsymptome AntriebslosigkeitMenschen mit einer Depression sind kraftlos, ergreifen nicht mehr die Initiative, sie sind rasch erschöpft, manchmal apathisch, Antrieb und Schwung fehlen. Jede Bewegung scheint zu viel zu sein. Selbst alltägliche Verrichtungen erfordern größte Anstrengung. Typisch ist das sogenannte „Morgentief“. NiedergeschlagenheitDie Stimmung ist bei einer Depression herabgesetzt, schwermütig, alles scheint trostlos und ohne Sinn zu sein. Es dominieren Gefühle der Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit und inneren Leere. InteresselosigkeitDas Interesse für Dinge und Tätigkeiten, die früher eine Bedeutung hatten, geht verloren. Die Betroffenen vermeiden soziale Kontakte, stellen Hobbys ein, können ihre Arbeit nicht mehr bewältigen und ziehen sich ins Bett zurück. Oft kommt es zu einer völligen Gleichgültigkeit. Depressive Menschen klagen oft über eine „Leere im Kopf“. Ein wichtiger Hinweis auf eine Depression ist die Aussage: „Ich habe an nichts mehr Freude“. Als weiteres Symptom ist die Mimik und Gestik bei vielen Patienten wie erstarrt, die Stimme leise und monoton. Neben den drei Hauptsymptomen der Depression gibt es noch viele weitere Symptome, die man als Nebensymptome bezeichnet und die für die Einteilung des Schweregrades einer Depression wichtig sind. Nebensymptome können sowohl das seelische als auch das körperliche Befinden betreffen. Seelische Symptome der Depression AngstEin weiteres Symptom der Depression ist die Angst. Depressive Menschen leiden häufig unter Angstzuständen bis hin zu Panikattacken. Häufig bestehen Trennungs- und Verlustängste, Angst zu versagen, Angst vor der Zukunft oder Angst vor sozialen Kontakten. Aufgaben, die früher mühelos bewältigt wurden, scheinen die Betroffenen nun nicht mehr gewachsen zu sein. Eine Angst vor Verarmung kann sich beispielsweise bis zu einem Verarmungswahn steigern. Gefühl der inneren LeereAlle Empfindungen scheinen abgestorben zu sein, die Betroffenen fühlen sich leer, ausgebrannt, wie versteinert. Viele sind unfähig, zu trauern oder zu weinen. Depressive Menschen klagen oft über ein „Gefühl der Gefühllosigkeit“ und die Unfähigkeit überhaupt noch Gefühle empfinden zu können („Ich bin wie versteinert.“). Antriebssteigerung und innere UnruheDepressionen können sich auch durch Symptome wie Unruhe, Nervosität, „unter Strom stehen“ und Rastlosigkeit (Fachausdruck: Agitiertheit, agitierte Depression) äußern. Einige Patienten laufen unruhig, verzweifelt und wie getrieben umher. PessimismusProbleme werden überbewertet, es werden nur noch die negativen Seiten gesehen. Die Betroffenen sind oft ratlos, verzagt, pessimistisch. Mangelndes Selbstwertgefühl und SelbstvertrauenBetroffene entwickeln als Symptom der Depression in vielen Fällen eine pessimistische Einstellung gegenüber sich selbst, den eigenen Fähigkeiten, dem eigenen Aussehen oder der Zukunft. Für depressive Menschen scheint nicht nur die Umwelt grau in grau, auch das Selbstbewusstsein und die realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten geht verloren. Die Betroffenen leiden unter Minderwertigkeitsgefühlen und einer allgemeinen Unsicherheit, oft verbunden mit starker Grübelneigung. Beeinträchtigtes ZeitgefühlEin weiteres Symptom ist oft ein gestörtes Zeiterleben, die Zeit scheint nicht zu vergehen, es fehlt das innere Bild für Zeitabläufe. Körperliche Symptome der Depression Depressionen können mit vielfältige körperliche (somatische) Begleiterscheinungen einhergehen. Nicht selten konzentrieren sich die Betroffenen sehr stark auf diese körperlichen Beschwerden und vermuten hinter den Symptomen eine organische Erkrankung. Schlafstörungen Die häufigsten und oft ersten Symptome einer Depression sind meist Schlafstörungen. Typisch sind Ein- und Durchschlafstörungen, ein insgesamt unruhiger Schlaf und frühes Erwachen mit einer bleiernen Müdigkeit am Tag. Kopfschmerzen Gelegentlich klagen depressive Menschen über Kopfschmerzen beziehungsweise einen Kopfdruck, der sich wie „ein stählernes Band um den Kopf legt“. Die dumpfen drückenden Schmerzen ähneln den Symptomen des Spannungskopfschmerzes. Appetitlosigkeit Depressive Menschen haben häufig keinen Appetit. Durch die eingeschränkte Nahrungszufuhr ist ein Gewichtsverlust von zehn und mehr Kilogramm innerhalb kürzester Zeit keine Seltenheit, die Betroffenen sehen dadurch oft krank aus. Sowohl der Arzt als auch der Patient konzentrieren sich dann häufig auf die Suche nach der körperlichen Ursache der Appetitlosigkeit. „Ich bekomme keinen Bissen mehr herunter,“ ist eine geläufige Aussage der Patienten. Heißhunger Sehr viel seltener als Appetitlosigkeit kann auch starker Heißhunger ein Symptom einer Depression sein. Magen- und Darmstörungen Viele Depressive klagen über Magen-Darm-Beschwerden: Übelkeit, Aufstoßen, Schmerzen in der Magengrube, Druck- und Völlegefühl werden beschrieben. Außerdem können sowohl Verstopfung als auch Durchfall zu den Symptomen einer Depression gehören. Alle Magen-Darm-Störungen können sowohl durch die Erkrankung als auch durch Medikamente gegen die Depression (Antidepressiva) hervorgerufen werden. Beschwerden von Herz, Kreislauf und Lunge Kreislaufstörungen, Schwindel, Stechen oder Druckgefühl in der Herzgegend, Engegefühl in der Brust, Atemnot sind Symptome, über die gelegentlich im Zusammenhang mit einer Depression geklagt wird. Sexualität Bei fast allen Betroffenen führt die Erkrankung zu einem nachlassenden Interesse an der Sexualität (Libido). Viele Depressive klagen auch über Erektionsstörungen, Trockenheit der Schleimhäute oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Sonstige Beschwerden Trockene Schleimhäute, starkes oder vermindertes Schwitzen, Kloßgefühl im Hals, Verspannungen, Rücken- und Muskelschmerzen, Störungen der Tränensekretion („tränenlose Trauer“) können ebenfalls zu den Symptomen einer Depression gehören.
Den Medikamenten-Beipackzettel verstehen
Ein eng gefaltetes Blatt mit schwer verständlichem Text, meist auch noch klein gedruckt – es gibt zahlreiche Gründe, warum viele Menschen keine Lust haben, Beipackzettel zu lesen. Doch die Zeit dafür sollten Sie sich nehmen. Der Beipackzettel informiert Sie ausführlich über das entsprechende Arzneimittel, seine Wirkung und mögliche Risiken, damit Sie es richtig anwenden. Der Aufbau des Beipackzettels und viele Formulierungen sind gesetzlich vorgeschrieben. Falls nötig, erklärt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker gerne, was Sie wissen möchten. Ein Beipackzettel muss folgende Angaben enthalten: Name des Arzneimittels Der Markenname des Medikaments kann mit einem Zusatz versehen sein, der eine bestimmte Eigenschaft des Mittels angibt. So bedeutet zum Beispiel der Zusatz „forte“, dass es ein stark wirkendes Medikament ist, der Zusatz „mono“, dass es nur einen, „comp“, dass es mehrere Wirkstoffe enthält und der Zusatz „retard“, dass es über längere Zeit hinweg wirkt. Neben dem Namen stehen auch Darreichungsform und Wirkstoffmenge des Medikaments. Häufige Darreichungsformen sind Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Cremes, Salben und Lösungen. Die Menge des Wirkstoffs pro Tablette, Zäpfchen etc. in Milligramm geben Zahlen wie 200, 400 oder 600 an. Zusammensetzung Unter diesem Punkt sind sowohl der oder die Wirkstoffe des Medikaments aufgeführt, die für dessen medizinische Wirkung verantwortlich sind, als auch die sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, zum Beispiel Trägerstoffe. Einige dieser Hilfsstoffe haben wichtige Funktionen. So überdauert zum Beispiel die Schutzhülle mancher Kapseln die Magensäure und gibt den Wirkstoff erst im Darm frei. Deshalb ist es wichtig, Medikamente vor der Einnahme nicht unsachgemäß zu zerkleinern. Hilfsstoffe können aber für manche Menschen auch problematisch sein: Wenn bei Ihnen Unverträglichkeiten bekannt sind, lesen Sie die Zusammensetzung immer besonders gründlich durch. Anwendungsgebiet Hier erfahren Sie, bei welchen Krankheiten das Medikament angewandt werden darf. Gegenanzeigen Hier steht, bei welchen Krankheiten oder Lebensumständen das Medikament nicht eingenommen werden darf. Schwangerschaft und Stillzeit werden an dieser Stelle häufig aufgeführt. Vorsichtsmaßnahmen/Warnhinweise Manche Medikamente beeinträchtigen das Reaktionsvermögen. Hier finden Sie beispielsweise Hinweise auf die Fahrtüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen. Wechselwirkung mit anderen Mitteln Es gibt Medikamente, die die Wirkung anderer Medikamente verstärken, abschwächen oder sogar aufheben. Manchmal werden hier auch Lebensmittel aufgeführt. Aluminiumhaltige Magenmittel sollen beispielsweise nicht mit Fruchtsäften eingenommen werden. Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung Hier finden Sie wichtige Tipps zur Einnahme: Wie, wann und über welchen Zeitraum soll das Medikament eingenommen werden? Vor, zu oder nach den Mahlzeiten? Was ist zu tun, wenn die Einnahme vergessen oder zu viel beziehungsweise zu wenig eingenommen wurde? Falls der Arzt für Sie persönlich andere Angaben zu diesem Punkt gemacht hat, sind diese zu befolgen; der Beipackzettel gibt nur allgemeine Hinweise. Nebenwirkungen In dieser Rubrik müssen alle beobachteten unerwünschten Nebenwirkungen angegeben sein, auch wenn sie ganz selten vorkommen. Die Formulierungen sind vorgegeben und verschlüsselt. Wenn Sie beispielsweise lesen: „Gelegentlich treten Kopfschmerzen auf“, heißt das: von 1.000 behandelten Patienten klagten ein bis zehn Patienten über Kopfschmerzen. Hinweise undAngaben zur Haltbarkeit Medikamente sollen kühl, dunkel und trocken aufbewahrt werden. Besondere Aufbewahrungshinweise, beispielsweise ob eine Lagerung im Kühlschrank erforderlich ist, werden an dieser Stelle aufgeführt. Neben Angaben zum Verfallsdatum stehen in dieser Rubrik auch Informationen zur Haltbarkeit nach Anbruch der Packung. Zahlreiche Medikamente dürfen nur über einen bestimmten Zeitraum benutzt werden. Gegenanzeigen? – dann ein anderes, geeigneteres Medikament Wenn Ihr Arzt von Gegenanzeigen oder Kontraindikationen spricht, dann meint er, dass Sie das Medikament aufgrund bestimmter Umstände nicht anwenden dürfen. Zum Beispiel sind manche Medikamente für Kinder nicht geeignet. Auch eine Schwangerschaft, chronische Krankheiten wie eine schwere Nierenfunkionsstörung oder andere Medikamente, die bereits regelmäßig eingenommen werden, können Gegenanzeigen sein. Ein Beispiel: Bei Schmerzmitteln mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) wird unter dem Punkt Gegenanzeigen unter anderem Magengeschwür genannt, weil dieser Wirkstoff als Nebenwirkung Magenbeschwerden hervorrufen kann. Eine Einnahme bei einem bereits bestehenden Magengeschwür kann bedrohliche Folgen haben. Sie sollten sich in diesem Fall von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten lassen und auf ein anderes Schmerzmittel ausweichen. Wechselwirkungen: auch mit Grapefruitsaft möglich Dass Medikamente nicht mit Alkohol hinuntergespült werden sollen, ist naheliegend. Aber zum Beispiel auch Milch, Tee, Grapefruitsaft oder die gleichzeitige Einnahme anderer Medikamente können die Wirkung bestimmter Arzneimittel hemmen oder steigern. Man spricht dann von einer Wechselwirkung oder Interaktion. Ein Beispiel: Medikamente mit Nifedipin zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit sollten nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden. Stoffe aus der Grapefruit hemmen den Abbau von Nifedipin, sodass es zu einer Wirkungsverstärkung kommt. Zu niedriger Blutdruck, schneller Herzschlag und Kopfschmerzen können die Folge sein. Im Beipackzettel finden Sie Angaben zu Wechselwirkungen des jeweiligen Medikaments mit anderen Arzneimitteln oder Lebensmitteln. Nebenwirkungen: verschlüsselte Botschaften im Beipackzettel Nebenwirkungen können, müssen aber nicht auftreten. Um dem Patienten eine Vorstellung davon zu geben, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Nebenwirkung auftritt, wird diese nach der festgestellten Häufigkeit angegeben. Laut Gesetzgeber müssen im Beipackzettel bei einer nachgewiesenen oder geschätzten Häufigkeit von Nebenwirkungen folgende Formulierungen verwendet werden: Häufigkeit von Nebenwirkungen: Sehr häufig: betroffen ist mehr als einer von 10 Behandelten Häufig: betroffen sind 1 bis 10 von 100 Behandelten Gelegentlich: betroffen sind 1 bis 10 von 1.000 Behandelten Selten: betroffen sind 1 bis 10 von 10.000 Behandelten Sehr selten: betroffen ist einer oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle Ein Beispiel: Wenn von 100 Testpersonen zwei bei der Einnahme eines Medikaments Magenschmerzen bekommen – das sind zwei Prozent – wird diese Nebenwirkung als häufig bezeichnet. 98 Testpersonen waren in diesem Fall jedoch beschwerdefrei.
Reise/Gesundheit – Sonnenstich/Hitzschlag
Hohe Temperaturen sind ein echter Härtetest für den Kreislauf. Wie Sie Sonnenstich und Hitzschlag vorbeugen und im Notfall richtig Erste Hilfe leisten können. Ein Sonnenstich ist die Folge einer starken Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf und Nacken. Er wird durch die langwellige Wärmestrahlung verursacht, die zu einer Irritation der Hirnhäute führt. Vor allem Menschen mit fehlender oder geringer Kopfbehaarung sind gefährdet. Dazu zählen insbesondere Säuglinge und Kleinkinder. Bei einem Sonnenstich können folgende Symptome auftreten: starke Kopfschmerzen und roter Kopf, Übelkeit und Erbrechen, Nackensteifigkeit, Ohrrauschen, Schwindel, Fieber, Kreislaufschwäche bis hin zum Kreislaufzusammenbruch Notfallmaßnahmen: Bringen Sie den Betroffenen an einen schattigen, kühlen und ruhigen Ort., Wickeln Sie feuchte, kühle Tücher um den Kopf., Lagern Sie den Oberkörper erhöht und öffnen Sie die Kleidung., Reichen Sie dem Betroffenen – sofern er ansprechbar ist – kühle Getränke, die keinen Alkohol enthalten., Je nach Befinden des Patienten sollten Sie einen Notarzt rufen, da schwere Verläufe bis hin zu Bewusstseinsstörungen und Kreislaufversagen führen können. So beugen Sie einem Sonnenstich vor: Meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung. Eine weitere Vorbeugemaßnahme ist, dass Sie bei starker oder längerer Sonneneinstrahlung Kopf und Nacken mit einem möglichst luftdurchlässigen Hut, zum Beispiel einem Strohhut, schützen. Baseballkappen sind ungeeignet – sie lassen keine Luftzirkulation zu. Auch Sonnenschutzmittel haben keine Wirkung gegen Sonnenstich. Zu den Hitzeschäden zählen: Hitzekollaps Hierbei handelt es sich um eine kurzfristige Ohnmacht, die durch eine hitzebedingte Kreislauffehlregulation – meist aufgrund von Flüssigkeitsmangel – ausgelöst wird.  Sinnvolle Hilfsmaßnahmen: Bringen Sie den Betroffenen an einen kühlen, schattigen Ort., Flache Lagerung mit angehobenen Beinen, wenn der Patient bei Bewusstsein ist. Bewusstlose Patienten sollten in die stabile Seitenlage gebracht und ein Notarzt benachrichtigt werden., Öffnen Sie die Kleidung des Betroffenen., Versorgen Sie den Betroffenen mit kühlen Getränken, wenn er bei Bewusstsein ist. Einem Hitzekollaps vorbeugen kann man, indem man große Hitze meidet und für ausreichend Flüssigkeitszufuhr und Bewegung sorgt. Meiden Sie große Menschenansammlungen, in denen Sie eingezwängt werden können. Denn dadurch kann keine ausreichende Temperatur- und Kreislaufregulation stattfinden. Hitzeerschöpfung Hervorgerufen durch Flüssigkeitsmangel und Elektrolytverluste bei hohen Außentemperaturen kommt es bei der Hitzeerschöpfung zu Kopfschmerzen, Schwindel und Bewusstseinsstörungen. Die Haut erscheint kühl, feucht und blass.  Erste Hilfe bei Hitzeerschöpfung: Bringen Sie den Betroffenen an einen kühlen, schattigen Ort., Flache Lagerung mit angehobenen Beinen, wenn der Patient bei Bewusstsein ist. Bewusstlose Patienten sollten in die stabile Seitenlage gebracht und ein Notarzt benachrichtigt werden., Öffnen Sie die Kleidung des Betroffenen., Versorgen Sie den Betroffenen mit kühlen Getränken wie Wasser oder Saft, wenn er bei Bewusstsein ist. Eine salzige Brühe hilft Elektrolytverluste auszugleichen. Zur Vorbeugung einer Hitzeerschöpfung sollte man auf schwere körperliche Anstrengung in der Hitze oder in überheizten Räumen verzichten. Außerdem sollte man darauf achten, ausreichend Flüssigkeit und Elektrolyte zu sich zu nehmen. Meiden Sie Alkohol und stark zuckerhaltige Getränke. Hitzschlag Aus der Hitzeerschöpfung kann sich ein lebensbedrohlicher Hitzschlag entwickeln – besonders, wenn der Körper nicht mehr fähig ist, die eigene Temperatur zu regeln. Dies ist oft bei langen Aufenthalten in heißer, feuchter Umgebung und/oder körperlicher Anstrengung in der Hitze und zu warmer Kleidung der Fall. Die körpereigene Temperaturregelung bricht zusammen und die Körpertemperatur kann auf über 40 Grad Celsius ansteigen. Das Gehirn kann anschwellen, was zu einem lebensbedrohlichen Zustand mit Kopfschmerz, Schwindel und Bewusstlosigkeit führen kann. Symptome eines Hitzschlags: Schwächegefühl, Verwirrtheit, trockene, heiße Haut, Krämpfe, eine Körpertemperatur bis über 40 Grad Celsius, Bewusstseinsstörungen, Kreislaufschock bis hin zum Koma Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einem Hitzschlag: Tätigen Sie nach Möglichkeit sofort einen Notruf., Bringen Sie den Betroffenen an einen schattigen, kühlen und ruhigen Ort., Wickeln Sie feuchte, kühle Tücher um den Kopf., Bewusstlose Personen sollten Sie in die stabile Seitenlage bringen. Ist der Patient bei Bewusstsein, so lagern Sie ihn mit erhöhtem Oberkörper und öffnen Sie seine Kleidung., Ist der Betroffene noch ansprechbar, geben Sie ihm kühle Getränke. So beugen Sie einem Hitzschlag vor: Meiden Sie Anstrengungen bei großer Hitze., Tragen Sie geeignete, luftdurchlässige Kleidung., Trinken Sie ausreichend, auch wenn Sie keinen Durst haben., Achten Sie besonders auf das Verhalten älterer oder kranker Menschen sowie von Kindern., Vermeiden Sie Alkohol oder andere Rauschmittel.