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Verschiedene Sondentypen bei künstlicher Ernährung
Bei einer künstlichen Ernährung gibt es verschiedene Sondentypen. Eine Magensonde wird über die Nase in den Magen geschoben. Eine PEG-Sonde wird über die Bauchdecke eingeführt.
Ernährung – Gesunde Lebensmittel
Unsere Lebensmittel setzen sich aus einer Reihe von Substanzen zusammen, die bei der Ernährung unterschiedliche Rollen spielen. Man unterscheidet energieliefernde Nährstoffe (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate) und die Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Hinzu kommen noch weitere nicht energieliefernde Substanzen wie zum Beispiel sekundäre Pflanzenstoffe. Die Hauptnährstoffe werden vorwiegend zur Energieversorgung und zum Aufbau der Muskeln herangezogen, während die Mikronährstoffe beispielsweise für die Herstellung von Zellbestandteilen, Hormonen und vielen weiteren wichtigen Produkten benötigt werden. Was muss man bei der Auswahl der Lebensmittel beachten? Entscheidend für eine gesunde Ernährung ist zum einen die aufgenommene Nahrungsmenge: Nimmt man mehr Energie auf als benötigt, werden unliebsame Fettpolster im Körper eingelagert. Ein längeres Defizit oder ein unausgewogenes Verhältnis von Nährstoffen führt dagegen zu Mangelerscheinungen und Krankheiten. Zum anderen ist die Qualität der Lebensmittel wichtig: Frisch geerntetes Gemüse und Obst aus der Umgebung sollten Sie beispielsweise importierter, unreif geernteter Ware vorziehen. Eine kleine Hilfe bei der richtigen Auswahl geeigneter Lebensmittel kann folgende Tabelle sein: Ein einzelnes Lebensmittel alleine kann jedoch nicht alle notwendigen Nähr- und Vitalstoffe enthalten. Auf die Mischung kommt es an. So ist zum Beispiel Obst und Gemüse besonders vitaminreich, Milch, Milchprodukte und Hülsenfrüchte zeichnen sich durch qualitativ hochwertiges Eiweiß aus, einen hohen Mineralstoffgehalt haben zum Beispiel Fleisch und Vollkornprodukte. Auch die richtige Verarbeitung von Lebensmitteln ist wichtig Neben der richtigen Auswahl der Lebensmittel ist auch die Verarbeitung entscheidend: Durch richtiges Kochen, zum Beispiel Dampfgaren oder Dünsten, und eine schonende Lagerung und Zubereitung lassen sich viele Inhaltstoffe erhalten. Im Allgemeinen wird empfohlen, zirka die Hälfte an Gemüse und Obst roh, die andere Hälfte gekocht zu verzehren. Tipp Sie suchen leckere und gesunde Rezepte? Dann klicken Sie hier.
Schwangerschaft/Geburt – Ernährung
Ernährung in der Schwangerschaft ist ein Thema für sich: Schwangere sollten bei ihrer Ernährung darauf achten, dass sie sich damit richtig wohlfühlen, es auch ihrem Kind gut geht und ihre
Die richtigen Lebensmittel in der Schwangerschaft
Gesunde Ernährung spielt in der Schwangerschaft eine besondere Rolle, da das Ungeborene für eine optimale Entwicklung genügend Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe braucht. Was Sie bei bestimmten
Rheumatoide Arthritis – Ernährung
Die Ernährung kann die rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis, Rheuma) positiv beeinflussen. Patienten sollten wenig Arachidonsäure und viel Omega-3-Fettsäuren und Vitamine zu sich nehmen.
Bluthochdruck – Ernährung
Eine gesunde Ernährung ist die Basis jeder Bluthochdruck-Therapie. Sie sollte wenige, aber gesunde Fette und mindestens fünf Portionen frisches Obst oder Gemüse pro Tag enthalten. Die so erreichte
Colitis ulcerosa – Symptome, Ernährung und mehr
Bei den meisten Patienten tritt diese chronische Entzündung des Dickdarms das erste Mal im Alter zwischen 20 und 30 Jahren auf. Colitis ulcerosa ist relativ weitverbreitet: Schätzungsweise 150.000 Menschen in Deutschland sind betroffen – etwa so viele wie von Morbus Crohn, einer ebenfalls chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED). Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ähneln sich sehr. Im Gegensatz zum Morbus Crohn breitet sich die Colitis ulcerosa jedoch nicht im ganzen Verdauungstrakt aus, sondern beginnt typischerweise im Mastdarm und erstreckt sich maximal bis zum Dünndarmende. Außerdem bleibt die Entzündung auf die Schleimhaut beschränkt und verschont die tiefer liegenden Wandschichten. Symptome der Colitis ulcerosa Typische Symptome der Colitis ulcerosa sind heftige, teils schleimig-blutige Durchfälle, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust sowie ein allgemeines Krankheitsgefühl. Weitere Anzeichen für diese Erkrankung können Abgeschlagenheit, Leistungsschwäche und manchmal auch Fieber sein. Unklare Ursachen und typische Begleiterkrankungen Warum Colitis ulcerosa auftritt, ist weitgehend unbekannt. Allerdings spielen vermutlich eine Fehlregulierung des Immunsystems sowie genetische Faktoren als Ursache eine Rolle. Sicher ist jedoch, dass die Darmerkrankung häufig mit Begleiterkrankungen einhergeht – beispielsweise Arthritis der Kniegelenke, bestimmten Augenerkrankungen und Osteoporose. Colitis ulcerosa verläuft typischerweise in Schüben. Phasen erhöhter Krankheitsaktivität wechseln sich mit beschwerdefreien Intervallen ab. Eine gefürchtete, doch sehr seltene Komplikation ist dabei das sogenannte Megakolon, bei dem es zu einer Blutvergiftung kommen kann. Auch ist das Risiko erhöht, nach langer Krankheitsdauer an einem Dickdarmkrebs zu erkranken. Darmspiegelung und Blutuntersuchungen Um die Krankheit sicher zu diagnostizieren und Morbus Crohn auszuschließen, ist die Darmspiegelung am aussagekräftigsten. Blutuntersuchungen helfen dabei, den Krankheitsverlauf sowie Therapieerfolge zu kontrollieren. Therapieoptionen bei Colitis ulcerosa Für die Behandlung von Colitis ulcerosa stehen je nach Ausprägung der Erkrankung verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Einen Versuch wert sind probiotische Arzneimittel, die sich in einigen Studien als ähnlich wirksam wie Entzündungshemmer erwiesen haben. Zu diesen Medikamenten zählen Kortison und 5-Aminosalizylsäurepräparate. Des Weiteren stehen Immunmodulatoren, die auf das Immunsystem wirken, zur Verfügung. Nur in Ausnahmefällen ist es nötig, den Dickdarm zu entfernen. Die Prognose ist für viele Patienten also recht günstig, wie auch unser Fallbeispiel zeigt. Bei schweren Verläufen – besonders wenn der gesamte Dickdarm befallen ist – ist jedoch das Risiko für Darmkrebs erhöht. Umstellung der Ernährung und Stressbewältigung Weil Colitis ulcerosa eine chronische Erkrankung ist, müssen Betroffene oft ihren Lebensstil ändern. Dazu gehört in erster Linie eine Ernährungsumstellung: Zwar müssen Betroffene in der Regel keine spezielle Diät einhalten. Jedoch sollten Sie in beschwerdefreien Phasen auf eine ausgewogene Vollwertkost achten, um einer Mangelernährung vorzubeugen. Auch Stressbewältigung spielt eine wichtige Rolle. Denn Stress wirkt sich negativ auf die Erkrankung aus. Hilfreich für Patienten ist es darüber hinaus, sich über ihre Krankheit ausführlich zu informieren und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. So lässt sich trotz der Darmerkrankung meist die Lebensqualität erhalten.
Vegetarische Ernährung und Cholesterin
Noch immer gibt es hitzige Diskussionen über Vor- und Nachteile einer vegetarischen Ernährung. Da sind die demonstrativen Fleisch- und Fastfood-Konsumenten auf der einen und die Vegetarier auf der anderen Seite. Wer hat Recht? Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die Wahrheit in der Mitte liegt. Tierische Lebensmittel enthalten vorwiegend gesättigte Fettsäuren, aus denen auch das Cholesterin zusammengesetzt ist. Gesättigte Fettsäuren werden – anders als die ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren – nicht so gut von unseren Leberzellen aufgenommen, da sie bereits „gesättigt“ sind und deshalb nicht mehr für weitere Reaktionsmechanismen im Körper zur Verfügung stehen. Gesättigte Fettsäuren erhöhen den LDL-Cholesteringehalt des Blutes und fördern so die Entstehung der arteriosklerotischen Plaques. Überschüssige gesättigte Fettsäuren lagern sich im Fettgewebe ab. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die in Pflanzenölen, Nüssen und Samen reichlich enthalten sind, verschwinden dagegen schneller aus dem Blut, werden in der Leber verstoffwechselt und senken den LDL-Cholesterinanteil. Fisch schützt die Gefäße Gelegentlich Fleisch, Butter oder Käse in maßvollen Mengen zu essen, schadet jedoch nicht. Eisen und manche Eiweiße sind in Fleisch und tierischen Produkten reichlicher enthalten als in pflanzlichen. Gerade Kinder und Jugendliche brauchen für ihr Wachstum größere Mengen an Proteinen, Eisen und Kalzium. Diese sind leichter über eine gemischte Kost als eine rein vegetarische oder gar vegane Kost zu decken. Und wer als strikter Vegetarier auch keinen Fisch isst, enthält sich die cholesterinsenkenden und gefäßschützenden Omega-3-Fettsäuren vor. Fisch enthält viele Omega-Fettsäuren. Ernährungsexperten sind sich deshalb einig: Mindestens einmal in der Woche sollte Fisch auf dem Speiseplan stehen. Vegetarier nehmen andererseits meistens mehr Ballaststoffe, Vitamine und Spurenelemente zu sich als Fleischesser. Denn diese sind in Hülsenfrüchten und Gemüse in großen Mengen vorhanden.
Ernährung – Anti-Aging-Vitalstoffe | Das Hormon DHEA
Das Hormon DHEA gilt als Anti-Aging-Hormon und soll im Alterungsprozess wahre Wunder bewirken. Allerdings sind noch viele Fragen bezüglich Wirksamkeit
Ernährung – Anti-Aging-Vitalstoffe | Das Hormon Östrogen
Östrogene (und Gestagene) werden schon seit Jahrzehnten als Hormonersatztherapie während und nach den Wechseljahren der Frau eingesetzt. Dadurch werden typische Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Depressionen vermindert und die altersbedingte Hautalterung wird gebremst. Zudem wird das Risiko für Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie vermutlich auch das Risiko für Alzheimer-Demenz gesenkt. Risiken und positive Wirkungen der Therapie Neuere Studien aus den USA haben allerdings die Risiken dieser Therapie verdeutlicht: Bei den behandelten Frauen zeigten sich teilweise deutlich häufiger Brustkrebs und Thrombosen, auch die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle hatte zugenommen. Gerade in den letzten beiden Punkten hatte man sich jedoch eine Risikosenkung erhofft. Die Wirkung der Östrogene auf das Herz-Kreislauf-System lässt sich momentan also noch nicht abschließend beurteilen. Als positive Wirkungen ließen sich dagegen weniger Darmkrebserkrankungen und Knochenbrüche feststellen. Ob eine Hormontherapie mit Östrogenen – eventuell in Kombination mit Gestagenen – gerechtfertigt ist und Frauen tatsächlich von einer solchen Behandlung profitieren, muss im Einzelfall je nach Beschwerden und Gesundheitsstatus geklärt werden. Sojareiche Ernährung Als Alternative bietet sich eine Umstellung der Ernährung an. So kann man beispielsweise über eine sojareiche Ernährung vermehrt Isoflavone aufnehmen, die eine phytoöstrogene Wirkung haben. Die Wirkung natürlich vorkommender Phytohormone lässt sich im Körper erzielen, wenn man diese im Rahmen einer gesunden Ernährung im Nährstoffverbund mit anderen Stoffen zu sich nimmt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln erreicht in der Regel nicht die gewünschte Wirkung und ist oft mit Nebenwirkungen verbunden.