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Ernährung – Vitalstoffe/Frauen
Besonders für Frauen ist eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen wichtig, da während bestimmter Lebensphasen besondere Ernährungsbedürfnisse bestehen. So dient beispielsweise Folsäure der richtigen Kindesentwicklung während der Schwangerschaft, Kalzium und Vitamin D verbessern die Knochenstabilität während der Wechseljahre. In der Regel können Frauen diese Mikronährstoffe – umgangssprachlich oft Vitalstoffe genannt – in ausreichendem Maße über eine gesunde und ausgewogene Ernährung aufnehmen. In den meisten Fällen erreichen zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel zugeführte Vitalstoffe nicht den gewünschten Effekt. Denn die meisten Stoffe werden besser im Gesamtverbund aller Nährstoffe vom Körper aufgenommen und verarbeitet. In manchen Situationen sind zusätzliche Vitalstoffe notwendig In bestimmten Situationen sollten gewisse Vitalstoffe jedoch zusätzlich zugeführt werden – etwa in der Schwangerschaft, der Stillzeit, im Alter, bei bestimmten Krankheiten sowie einseitigen Diätformen. Auch starker Alkohol- oder Drogenkonsum kann eine vermehrte Vitalstoffzufuhr notwendig machen.
Ernährung – Vitamine/Richtwerte
Vitalstoffe unterstützen die Gesundheit und beugen chronischen Erkrankungen vor – auch das Krebsrisiko können sie senken. Bei Krankheiten, Belastungen der Psyche, durch Rauchen, Alkohol oder
Ernährung – Sonstige Vitalstoffe
Neben Vitalstoffen wie Mineralstoffen, Vitaminen, Aminosäuren, Antioxidantien und essenziellen Fettsäuren ist noch eine Reihe weiterer Vitalstoffe für einen gesunden Organismus von Bedeutung – zum Beispiel Bromelain, Coenzym Q10, Glutathion, L-Carnitin, Lecithin und Papain. Bromelian – Enzym mit entzündungshemmender Wirkung Bromelain ist ein Enzym, das reichlich in der Ananas enthalten ist. In der Lebensmittelindustrie wird Bromelain wegen seiner eiweißspaltenden Wirkung als Zartmacher für Fleisch eingesetzt. Seine antientzündliche Wirkung macht man sich in der Medizin zunutze: zum Beispiel nach Sportverletzungen, Prellungen oder Operationen. Aber auch bei Verdauungsstörungen und zur Verstärkung einer Antibiotikatherapie kann Bromelain eingesetzt werden. Coenzym Q10 – Enzym mit antioxidativer Wirkung Coenzym Q10 wird auch als Ubichinon bezeichnet, was darauf zurückzuführen ist, dass es in tierischen und pflanzlichen Organismen ubiquitär (also überall) vorhanden ist. Es wurde erstmals 1957 aus Rinderherzen isoliert. Coenzym Q10 ist ein essenzieller Bestandteil der Mitochondrien in den Zellen, die für die Energiegewinnung verantwortlich sind. Ein Mangel an Coenzym Q10 macht sich daher in einer verminderten zellulären Leistungsfähigkeit und erhöhtem oxidativen Stress in den Mitochondrien bemerkbar. Besonders reich an Ubichinon sind Fleisch, Fisch, Eier und kaltgepresste Pflanzenöle (zum Beispiel Weizen- und Maiskeimöl). Physiologischerweise nimmt die körpereigene Q10-Produktion im Laufe des Alters ab, man hat jedoch auch bei Menschen mit Herzerkrankungen, Diabetes mellitus, Krebs oder AIDS erniedrigte Werte gefunden. Bei Herzerkrankungen wie Angina pectoris oder chronischer Herzinsuffizienz wurden durch Q10-Gabe deutliche Verbesserungen festgestellt. Coenzym Q10 wirkt wie Vitamin E, C und Selen antioxidativ. Da diese Oxidantien sich gegenseitig regenerieren, ist die gemeinsame Wirkung wesentlich größer als die Summe ihrer Einzelwirkungen. Glutathion und Glutathionperoxidase Glutathion ist eine schwefelhaltige Verbindung, bestehend aus den Aminosäuren Cystein, Glycin und Glutaminsäure. Glutathion ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und deshalb für den Organismus äußerst wichtig. Als Bestandteil der Glutathionperoxidase schützt es Zellen und verschiedene andere Strukturen vor der Oxidation, wirkt also antioxidativ. Zum anderen spielt Glutathion eine wichtige Rolle für das Immunsystem, reguliert die Stickstoffbilanz und die Entgiftung und übt so einen schützenden Effekt auf die Leber aus. Aufgrund des erhöhten Bedarfs wird es beispielsweise eingesetzt bei hoher körperlicher Belastung, AIDS, Krebs, Chemo- oder Strahlentherapie. L-Carnitin – zentrale Rolle beim Fettstoffwechsel L-Carnitin spielt eine zentrale Rolle beim Fettstoffwechsel und hat insbesondere in den vergangenen Jahren von sich Reden gemacht. Der menschliche Körper kann L-Carnitin aus den Aminosäuren Methionin und Lysin selbst bilden, man hat aber Menschen mit angeborenem Mangel gefunden. Dieser zeigt sich in Muskelschwäche und einer erhöhten Fettmasse. L-Carnitin wird benötigt, um langkettige Fettsäuren für die Energiegewinnung bereitzustellen. Neben der Verbesserung der Energieversorgung aktiviert es auch das Immunsystem. L-Carnitin nehmen wir hauptsächlich über Fleischkost zu uns, der Bedarf liegt bei 100 bis 300 Milligramm pro Tag. L-Carnitin hat vor allem in Sportlerkreisen für Furore gesorgt. Bei Sportlern wurde durch die regelmäßige Einnahme eine Leistungssteigerung beobachtet. L-Carnitin ist aber auch bei der Behandlung von Übergewicht eingesetzt worden. Dort bringt es den gewünschten Effekt allerdings nur, wenn neben einer Diät auch auf vermehrte körperliche Betätigung geachtet wird. Lecithin zur Verbesserung der Gedächtnisleistung Lecithine werden auch als Phosphatide oder Phospholipide bezeichnet und umfassen eine Gruppe von zirka 70 fettähnlichen Stoffen. Lecithin findet sich neben Sojabohnen in Erdnüssen, Weizenkeimen, Leber und Eigelb. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Lecithin die Gedächtnisleistung verbessern kann. Außerdem hat man in einigen Studien eine Senkung erhöhter Cholesterinspiegel und eine Verbesserung des Hautzustandes erreichen können. Papain – Enzym mit heilender Wirkung Das Enzym des Melonenbaums gehört ebenfalls zu den eiweißspaltenden Enzymen und wirkt ähnlich wie Bromelain: Es fördert die Wundheilung, wirkt antientzündlich und bekämpft Durchblutungs- und Verdauungsstörungen. Wie der Name vermuten lässt, ist Papain in der Papaya enthalten. Gesunde Ernährung statt Nahrungsergänzungsmittel Zu allen diesen Substanzen gibt es viele Studien, die die Wirksamkeit der Mittel bestätigen sollen. Oft wird allerdings aufgrund mangelhafter Studiendesigns deren Aussagekraft angezweifelt. Bevor man diese Mittel einnimmt, sollte man sich deshalb ein Bild über die Notwendigkeit, das Risiko von Nebenwirkungen und die Wirksamkeit machen. Eine gesunde, und vollwertige Ernährung macht die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln überflüssig.
Vitamin A (Retinol) für eine gesunde Ernährung
Vitamin A (Retinol) ist für viele Körperfunktionen wichtig: z.B. das Sehen, die Zellteilung der Haut oder auch die
Vitamin B1 (Thiamin) für eine gesunde Ernährung
Vitamin B1 (Thiamin) ist wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel unseres Körpers. Enthalten ist Vitamin B1 in Keimen und Randschichten von Getreide und
Vitamin B3 (Niacin) für eine gesunde Ernährung
Vitamin B3 (Niacin) ist für viele Stoffwechselfunktionen, die Energiegewinnung und Entgiftung wichtig. Es ist z.B. in Weizenkleie und Leber
Vitamin B9 (Folsäure) für eine gesunde Ernährung
Vitamin B9 (Folsäure) ist für die Zellteilung von u.a. Knochenmark, Haut, Schleimhaut wichtig. Folsäure ist u.a. in Fleisch, Gemüse und Getreide
Vitamin H (Biotin) für eine gesunde Ernährung
Vitamin H (Biotin) ist für gesunde Haut, Haare & Nägel wichtig. Enthalten ist es in Bierhefe, Milch & Spargel. Ein Mangel äußert sich z.B. durch
Ernährung – Zusatzstoffe
Die Liste der Inhaltsstoffe auf Lebensmitteletiketten ist oft schwer verständlich. E-Nummern gelten als schädlich. Doch viele benennen natürliche
Ernährung/Krebs – Vitalstoffe
Der Begriff Vitalstoffe bezeichnet eine Ansammlung von Substanzen, die nicht der Energiezufuhr des Körpers dienen. Einige dieser Substanzen können als Bestandteil der Ernährung unterstützend bei