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Heuschnupfen – Symptome
Der Heuschnupfen (allergischer Schnupfen) ist das wohl bekannteste Symptom einer allergischen Typ-I-Reaktion. Typisch für den Heuschnupfen ist der plötzliche Niesreiz. Die Nase beginnt zu laufen, die Schleimhäute jucken und schwellen an und schon bald ist die Nase „verstopft“. Diese Beschwerden können den Alltag stark beeinträchtigen und beispielsweise konzentriertes Arbeiten fast unmöglich machen. Weitere Symptome können hinzukommen Bei manchen Patienten mit Heuschnupfen kommen später Nasenpolypen oder Nasennebenhöhlenentzündungen dazu. Wahrscheinlich besteht auch ein Zusammenhang zwischen Heuschnupfen und häufigen Ohrenentzündungen. Durch die ständig verstopfte Nase atmen Allergiker oft durch den Mund. Dadurch trocknen die Schleimhäute schneller aus und sind nicht mehr so widerstandsfähig gegenüber Keimen. Einige Patienten mit Heuschnupfen klagen zusätzlich über rote und tränende Augen. Bei ihnen wird der Schnupfen von einer allergischen Bindehautentzündung begleitet. Viele Betroffene fühlen sich sehr müde und schlapp, manchmal tritt sogar Fieber auf. Beschwerden wie Husten und Atemnot während der Pollenzeit weisen auf allergisches Asthma hin. Dieses Krankheitsbild muss vom Arzt behandelt werden. Die Extremform einer allergischen Sofort-Reaktion ist ein anaphylaktischer oder allergischer Schock. Am häufigsten wird ein allergischer Schock allerdings durch Insektenstiche, Nahrungsmittel oder Medikamente ausgelöst. Kreuzallergie: ähnliche Allergene, ähnliche Beschwerden Eine Allergie kommt selten allein: Birkenpollenallergiker vertragen oft auch Äpfel, Birnen und Haselnüsse nicht. Mediziner sprechen in diesen Fällen von einer Kreuzallergie: Das Immunsystem reagiert auf ein bestimmtes Allergen, egal, in welchem Auslöser die einmal als fremd erkannte Struktur nun steckt – ob in der Birkenpolle oder im Apfel. Kreuzallergien entwickeln sich oft allmählich. So kann ein Pollenallergiker Äpfel immer gut vertragen haben – bis eines Tages nach einem herzhaften Biss ins knackige Obst Symptome wie ein juckender Rachen und angeschwollene Lippen auftreten.
Heuschnupfen – Hyposensibilisierung
Im Herbst ist die richtige Zeit, um für ein beschwerdefreies Frühjahr vorzusorgen – mithilfe der spezifischen Immuntherapie (SIT). Sie wird auch als Hyposensibilisierung bezeichnet. Die spezifische Immuntherapie ist die einzige kausale Therapie bei Heuschnupfen, also die einzige Therapie, die die Ursachen der Erkrankung bekämpft. Unter die Haut oder unter die Zunge Bei der spezifischen Immuntherapie bekommt der Betroffene über einen längeren Zeitraum – empfohlen wird eine Therapiedauer von drei Jahren – das Allergen in einer abgeschwächten Form verabreicht. Der Körper soll auf diese Weise an das Allergen gewöhnt werden, damit er nicht mehr überempfindlich darauf reagiert. Bei der Art der Verabreichung gibt es zwei Möglichkeiten: Standard ist die sogenannte SCIT (subkutane Immuntherapie). Bei dieser Form der Hyposensibilisierung wird das Allergen unter die Haut gespritzt. Vor allem bei Pollenallergien kann die spezifische Immuntherapie inzwischen auch mithilfe von Tabletten oder Tropfen durchgeführt werden. Man spricht dann von der SLIT, der sublingualen Immuntherapie. Für die SLIT liegen jedoch noch keine Langzeitstudien vor. Wann wird die spezifische Immuntherapie eingesetzt? Besonders geeignet ist eine Hyposensibilisierung zur Behandlung von Allergien gegen Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und Schimmelpilze. Sie wird auch als ergänzende Therapie bei allergischem Asthma empfohlen. Voraussetzung ist jedoch, dass feststeht, welches Allergen die Beschwerden verursacht. Eingesetzt wird die spezifische Immuntherapie bei Heuschnupfen vor allem, wenn eine Meidung des Allergens nur schwer möglich ist. Das ist beispielsweise bei Pollenallergien der Fall. Zudem eignet sich die SIT gut, wenn starke Beschwerden auftreten, die durch Medikamente nicht ausreichend gelindert werden können. Bei einer Pollenallergie sollte mit der Behandlung möglichst im Herbst, also lange vor der nächsten Pollensaison begonnen werden. Überwachung beim Arzt Die spezifische Immuntherapie sollte nur von einem erfahrenen Allergologen durchgeführt werden, der die Dosis des verabreichten Allergens individuell anpasst. Denn der Körper wird bei der Hyposensibilisierung immer wieder mit dem Allergen konfrontiert. Das kann in seltenen Fällen starke allergische Reaktionen bis hin zu einem anaphylaktischen Schock auslösen. Deshalb muss der Patient nach der Spritze auch noch mindestens 30 Minuten zur Kontrolle in der Arztpraxis bleiben.
Reise/Gesundheit – Reiseziele
Urwald, Gebirge oder die hohe See – grundsätzlich ist gegen ein bisschen Abenteuerlust nichts einzuwenden. Wenn Sie jedoch gesundheitlich angeschlagen oder nicht mehr der oder die Jüngste sind, sollten Sie bei der Wahl Ihres Reiseziels neben Ihren Interessen auch Ihren gesundheitlichen Zustand berücksichtigen. Nicht alle angepriesenen Reiseziele sind für jeden Menschen geeignet. Manche vertragen heißes Klima nicht, andere haben in großer Höhe gesundheitliche Probleme. Daneben tauchen Fragen nach den hygienischen Verhältnissen oder der medizinischen Versorgung vor Ort auf. Diese kann sich von den gewohnten westeuropäischen Verhältnissen deutlich unterscheiden. Hilfreiche Fragen für die Auswahl Ihres Reiseziels: Wo liegt es? Beispielsweise unterscheidet sich das Klima in den Tropen, Subtropen oder im Mittelmeerraum deutlich von dem in Westeuropa.Verträgt sich Ihr Reiseziel mit Ihrem gesundheitlichen Zustand?Spezielle Länderinformationen können Ihnen hier helfen. Im Zweifelsfall sollte ein Arzt entscheiden.Wie gelangen Sie an das Reiseziel?Mit dem Flugzeug, Schiff, Auto oder der Bahn – das Fliegen verträgt zum Beispiel nicht jeder. Welchen Lebensstandard finden Sie dort vor?Bestimmte hygienische Verhältnisse können Auslöser für Tropenkrankheiten sein. Informieren Sie sich und sorgen Sie vor!Liegen Gesundheitsrisiken vor? Leiden Sie beispielsweise an chronischem Asthma, Herzbeschwerden oder einer chronisch obstruktiven Bronchitis mit Luftnot? Dann sollten Sie bei Bergwanderungen nicht in zu großen Höhen wandern – das könnte ihre Lunge überstrapazieren. Grundsätzlich gilt: Wenn Sie an einer Krankheit leiden, erkundigen Sie sich, welche Risikofaktoren es am Reiseziel für Sie gibt und schätzen Sie das Risiko entsprechend ein.Wie ist die medizinische Versorgung vor Ort?Welche Medikamente können und dürfen Sie von zu Hause mitnehmen? Hier hilft Ihnen Ihre Apotheke mit Beratung und einer entsprechenden Reiseapotheke. Was wollen Sie am Reiseziel tun?Ausruhen, Sport oder Sightseeing? Oft gibt es dabei einiges zu beachten – beispielsweise sollten Sie bestimmte Regeln beim Baden im Meer vorher kennen. Reisen Sie allein, zu zweit oder in einer Gruppe? Eine Individualreise bedarf anderer Vorbereitungen als eine Gruppenreise.
Akute Bronchitis – Diagnose
Im Normalfall reichen dem Arzt eine Befragung des Patienten (Anamnese) und das Abklopfen und Abhören des Brustkorbs aus, um die Diagnose „akute Bronchitis“ zu stellen. Ist der Husten anfallartig, wird der Arzt vor allem bei Schwangeren, Kindern und älteren Menschen eine Keuchhustenerkrankung mittels eines Tests ausschließen. Blutuntersuchung bei Verdacht auf bakterielle Superinfektion Besteht der Verdacht auf eine bakterielle Superinfektion, bei der sich der Patient zusätzlich zur Virusinfektion eine bakterielle Infektion zuzieht, nimmt der Arzt eine Blutuntersuchung vor, um den Entzündungsstatus zu ermitteln. Für eine mikrobiologische Untersuchung des Auswurfs oder des Nasen- oder Rachensekrets wird ein Abstrich der entsprechenden Materialien und eine Sputumuntersuchung durchgeführt. So kann der Arzt feststellen, mit welchen Krankheitserregern sich der Patient infiziert hat, und eine gezielte Antibiotikatherapie einleiten. Röntgenuntersuchung bei Verdacht auf Lungenentzündung Lungenentzündungen (Pneumonie) beginnen oft ähnlich wie eine akute Bronchitis: mit grippeähnlichen Symptomen, leicht erhöhter Temperatur und trockenem Husten. Deshalb wird der Arzt bei Verdacht auf eine Lungenentzündung eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs durchführen. Auch ein eingeatmeter Fremdkörper oder ein Tumor kann anhand eines Röntgenbilds erkannt werden. Lungenfunktionstest bei obstruktiver Bronchitis Hat sich bei einem Patienten eine obstruktive Bronchitis, also eine Obstruktion (Verengung der Bronchien) entwickelt, ist ein Lungenfunktionstest sinnvoll. So kann eine Verengung der Atemwege möglichst frühzeitig erkannt und behandelt werden. Möglicherweise lässt sich auf diese Weise noch verhindern, dass sich nicht-allergisches Asthma entwickelt. Auch ob der Patient zuvor bereits an einer unerkannten chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) leidet, kann der Arzt durch den Lungenfunktionstest herausfinden.
Kopfschmerzen – Schmerzmittel
Zur Behandlung von gelegentlich auftretenden Kopfschmerzen eignen sich rezeptfreie Schmerzmittel. Sollten diese nicht ausreichen, da die Schmerzen zu stark oder zu häufig sind, ist ein Arztbesuch notwendig, um die Ursache der Kopfschmerzen herauszufinden und eine gezielte Therapie einzuleiten. Je nachdem, welcher Kopfschmerztyp vorliegt, werden dann eventuell auch rezeptpflichtige Schmerzmittel benötigt. Schmerzmittel mit nur einem Wirkstoff bezeichnet man als Monopräparate. Sie enthalten beispielsweise Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol oder Ibuprofen. Alle drei Wirkstoffe lindern Kopfschmerzen und andere Schmerzen und senken Fieber. ASS und Ibuprofen wirken zudem entzündungshemmend. Acetylsalicylsäure gegen Kopfschmerzen Acetylsalicylsäure (ASS) wird bei allen leichten bis mittelschweren Kopfschmerzen sowie bei fieberhaften Erkrankungen empfohlen. Ältere Menschen können den Arzneistoff niedriger dosieren. Sie erzielen dadurch die gleiche Wirkung wie junge Erwachsene mit der vom Hersteller empfohlenen Menge. Wenden Sie ASS nicht an bei: erhöhter Blutungsneigung, bestehenden Magen-Darm-Geschwüren, Niereninsuffizienz oder bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma. Bei Kindern kann die Einnahme von ASS zu schweren Komplikationen führen, wenn eine fieberhafte Erkrankung im Zusammenhang mit einem Virusinfekt vorliegt – daher ist die Anwendung erst ab einem Alter von 12 Jahren angezeigt. Die Schmerzmittel Naproxen und Ibuprofen Naproxen wirkt bei leichten bis mittelstarken Kopfschmerzen. Der Arzneistoff hat außerdem eine fiebersenkende Wirkung. Die Wirkung einer Tablette mit diesem Schmerzmittel hält acht bis zwölf Stunden an. Wenden Sie Naproxen nicht an bei: erhöhter Blutungsneigung, bestehenden Magen-Darm-Geschwüren, Niereninsuffizienz oder bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen oder Asthma. Ibuprofen wird bei leichten bis mäßig starken Kopfschmerzen eingesetzt. Gleichzeitig wirkt Ibuprofen fiebersenkend. Ältere Menschen erzielen mit niedrigeren Dosierungen dieses Schmerzmittels die gleiche Wirkung wie junge Erwachsene mit der vom Hersteller empfohlenen Menge. Bei Magen-Darm-Erkrankungen, bei Nieren- oder Leberfunktionsstörungen oder bei allergischen Erkrankungen (Heuschnupfen, Asthma) sollte Ibuprofen nicht eingenommen werden. Paracetamol gegen Kopfschmerzen Das Wirkspektrum von Paracetamol reicht von leichten bis starken Kopfschmerzen. Auch bei diesem Arzneistoff gibt es eine fiebersenkende Komponente. Paracetamol wird auch von Kindern und Menschen mit empfindlichem Magen gut vertragen. Wenden Sie dieses Schmerzmittel nicht bei Kopfschmerzen nach einem Kater an. Die Kombination Alkohol und Paracetamol belastet die Leber. Beachten Sie unbedingt die Tageshöchstdosis für dieses Schmerzmittel, schon bei geringen Überschreitungen der Höchstmenge kann die Leber schwerwiegend geschädigt werden. Bei Leberfunktionsstörungen ist generell von der Einnahme abzuraten. Kombinationspräparate bei Kopfschmerzen Kombinationsmittel enthalten verschiedene Schmerzmittel und/oder Zusätze wie Koffein oder Vitamin C. Wenn mehrere Wirkstoffe in einer Tablette enthalten sind, werden sie oft niedriger dosiert als in den jeweiligen Monopräparaten. Durch das Zusammenspiel soll die Wirkung gegen die Kopfschmerzen verstärkt werden. Koffein soll die Wirkung des Schmerzmittels steigern, die Idee der Kombination mit Vitamin C soll die Aufnahme des Medikamentes in den Körper beschleunigen.   Im Allgemeinen sollte man sich jedoch eine Einnahme von Kombinationspräparaten gut überlegen, da dadurch oft Medikamente, die nicht unbedingt zur Therapie des Symptoms benötigt werden, eingenommen werden. Diese können unerwünschte Nebenwirkungen haben oder zu Unverträglichkeiten führen. Grundsätzliche Tipps zur Einnahme von Medikamenten Trinken Sie zur Einnahme von Tabletten, Kapseln oder Dragees mindestens ein Glas Wasser (0,2 Liter). Das ist wichtig, damit das Medikament nicht in der Speiseröhre hängen bleibt. Ein weiterer Grund: Viele Schmerzmittel werden dadurch besser magenverträglich und der Wirkstoff kann sich gut aus der Arzneiform lösen. So wirkt das Schmerzmittel besonders schnell. Hinweis: Schmerzmittel können die Wirkung anderer Medikamente beeinträchtigen. Wenn Sie regelmäßig Tabletten einnehmen, sollten Sie in Ihrer Apotheke um Rat fragen. Dort informiert man Sie über mögliche Wechselwirkungen. Wirkstoffe gegen Kopfschmerzen Acetylsalicylsäure Acetylsalicylsäure und Paracetamol Ibuprofen Naproxen Paracetamol Acetylsalicylsäure und Paracetamol Acetylsalicylsäure und Vitamin C Acetylsalicylsäure, Chinin und Lithiumcitrat Acetylsalicylsäure, Koffein und Paracetamol Coffein und Paracetamol
Sodbrennen – Medikamente/Behandlung
Zur kurzfristigen Therapie von Sodbrennen (Reflux) eignen sich H2-Blocker. Antazida neutralisieren die Magensäure. In vielen Fällen reicht schon eine Ernährungsumstellung als Therapie aus. Manchmal
Wetterfühligkeit
Kopfschmerzen, Müdigkeit, schlechte Stimmung. Bei Wetterwechsel fühlen sich viele angeschlagen. Woher das kommt und was gegen Wetterfühligkeit hilft. Rund 20 Prozent der Deutschen haben laut einer Studie bei Wetterwechsel starke Gesundheitsbeschwerden. Dabei handelt es sich meist um Menschen mit einer Grunderkrankung wie Rheuma, Asthma, Migräne, Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei bestimmten Wetterlagen verstärken sich ihre Beschwerden. Vor allem der Wechsel zu Kälte und anhaltende Kälteperioden belasten ihren Organismus. Medizinisch bezeichnet man das als Wetterempfindlichkeit. Wetterfühligkeit ist nicht Wetterempfindlichkeit Daneben gibt es aber die wesentlich häufigere Wetterfühligkeit. Jeder dritte Deutsche fühlt sich belastet, wenn Hoch oder Tief nahen und sich dadurch Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Temperatur ändern. Die meisten haben dann Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, fühlen sich abgeschlagen, nervös, ihre Stimmung ist schlecht. Wie und warum Wetterreize gesunden Menschen etwas ausmachen können, ist noch nicht ganz erforscht. Wissenschaftler diskutieren mehrere Hypothesen, etwa eine Überempfindlichkeit von bestimmten Rezeptoren in der Halsschlagader. Diese sogenannten Barorezeptoren regulieren Herzschlag und Blutdruck, reagieren aber auch auf Luftdruckschwankungen. Abhärten und trainieren hilft gegen Wetterfühligkeit Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Maßnahmen, um besser mit den Wetterreizen zurechtzukommen, wenn man keine Vorerkrankung hat. Hier die besten Tipps:Tipp 1:Gehen Sie bei jedem Wetter täglich an die frische Luft. So gewöhnt sich der Körper an wechselnde Temperaturen und das Immunsystem wird trainiert.Tipp 2:Machen Sie Ausdauersport, am besten täglich eine Stunde, mindestens jedoch dreimal pro Woche: flott spazieren gehen, joggen, wandern oder radfahren.Tipp 3:Härten Sie sich ab mit Kneippschen Anwendungen, Sauna und Wechselduschen.Achten Sie auf die richtige Kleidung. Tipp 4:Ziehen Sie sich eher etwas leichter an. Sie sollten sich dabei etwas kühl fühlen, aber nicht frieren. So erkälten Sie sich nicht und die Thermoregulation des Organismus wird trainiert.Tipp 5:Sorgen Sie für einen regelmäßigen Tagesablauf. Dazu gehören die gleiche Aufstehzeit, Essenszeit und Zeit ins Bett zu gehen.Tipp 6:Ausreichender Schlaf ist bei Wetterfühligkeit übrigens ebenfalls wichtig. Zwar ist das Schlafbedürfnis individuell unterschiedlich, mindestens sieben Stunden sollten es jedoch sein.Tipp 7:Regulieren Sie die Raumtemperatur, ideal sind in Wohn- und Arbeitsräumen 20 bis 22 Grad Celsius, im Schlafzimmer 18 Grad Celsius. Überheizte Räume mindern die Anpassungsfähigkeit des Körpers an Temperaturschwankungen.
Schlafstörungen – Mögliche Ursachen
Kummer und Sorgen sind die häufigsten Ursachen von Schlafstörungen. Schlafstörungen können jedoch auch durch die Wechseljahre, hohen Alkoholkonsum, Lärm, Hitze, und Krankheiten verursacht werden.
RSV-Infektion – Symptome, Therapie, Impfung
Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist ein weltweit häufig auftretender Erreger, der Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege auslöst. Bis zu einem Alter von drei Jahren war beinahe jedes Kind einmal mit dem RSV infiziert.  Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) wird nur von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion übertragen. Das heißt, beim Sprechen, Husten oder Niesen gelangen die Viren in kleinen Tröpfchen in die Luft und werden von anderen Menschen eingeatmet. Das RSV kann jedoch auch über kontaminierte Hände oder Gegenstände weitergegeben werden. Meist zeigen sich nach einer Inkubationszeit von zwei bis acht Tagen die ersten Symptome. Wie Grippe- und Erkältungsviren tritt auch das RSV vor allem in den Wintermonaten zwischen November und April auf. Symptome: von Schnupfen bis zu schwerer Lungenentzündung Das RSV kann Menschen jeden Alters befallen, eine einmal überstandene Infektion schützt nicht vor einer erneuten Ansteckung. Bei Erwachsenen verläuft die Erkrankung in der Regel unkompliziert und bleibt auf die oberen Atemwege beschränkt. Das heißt, es treten Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber auf. Die RSV-Infektion kann sogar völlig ohne Symptome bleiben. Deshalb wird das Virus bei erwachsenen Menschen oft nicht nachgewiesen. RSV bei Kindern und Säuglingen Bei Kleinkindern und Säuglingen, insbesondere Frühgeborenen, beginnt eine RSV-Infektion ebenfalls mit Erkältungssymptomen, breitet sich dann jedoch häufig auf die unteren Atemwege aus. In der Folge kommt es zu einer Bronchiolitis, Bronchitis oder Lungenentzündung. Bei einem schweren Verlauf können Atemstillstände auftreten. Dann muss das Kind in eine Klinik eingewiesen und beatmet werden. Eine weitere häufige Komplikation bei Kindern ist die Mittelohrentzündung.Neben Frühgeborenen und Kleinkindern können Risikopatienten mit Vorerkrankungen der Atemwege (wie COPD oder Asthma) oder Herzfehlern schwer an einer RSV-Infektion erkranken. Auch Menschen, bei denen das Immunsystem unterdrückt ist (Immunsuppression) – etwa nach einer Organtransplantation – haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. Es gibt keine ursächliche Therapie Um die Behandlung planen zu können, sollte – vor allem bei Säuglingen – eine genaue Diagnose gestellt werden. Das RS-Virus kann nur mithilfe einer mikrobiologischen Untersuchung beispielsweise von Nasensekret nachgewiesen werden.Eine kausale Therapie, das heißt ein Medikament gegen das RSV, gibt es nicht. Das bedeutet: Nur die Symptome der Infektion können behandelt werden. Wichtig ist beispielsweise eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um den festsitzenden Schleim zu lösen. Um die Atemwege freizuhalten, werden Nasenspülungen und -tropfen, die Kochsalzlösung enthalten, eingesetzt. Außerdem können Betroffene – vor allem bei schwereren Verläufen – Sauerstoff erhalten oder künstlich beatmet werden. Passive Impfung für Risikopatienten Bislang ist kein Impfstoff zugelassen, mit dem Patienten aktiv gegen das Respiratorische Synzytial-Virus geimpft werden könnten. Jedoch gibt es eine passive Impfung, die Antikörper gegen das Virus enthält. Diese wird allerdings nur für Kinder empfohlen, die ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf der Infektion haben. Zudem muss die Injektion im Winter monatlich wiederholt werden.
Allergien – Hyposensibilisierung
Allergien können mithilfe der spezifischen Immuntherapie – auch Hyposensibilisierung genannt – ursächlich behandelt werden. Dabei wird das Allergen über einen längeren Zeitraum regelmäßig gespritzt (SCIT= Subcutane Immuntherapie). Mittlerweile kommen auch Tabletten oder Tropfen zur Anwendung (SLIT= Sublinguale Immuntherapie). Zur langfristigen Besserung allergischer Beschwerden kann die spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) hilfreich sein. Vor allem bei starken Beschwerden, die durch Medikamente nicht gut zu lindern sind, ist die Behandlung sinnvoll. Bei der SCIT spritzt der Arzt die allergieauslösenden Stoffe wie Pollen oder Bienengift stark verdünnt mit einer Nadel unter die Haut. Dadurch soll das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnt werden, damit es nicht mehr überempfindlich darauf reagiert. Diese spezifische Immuntherapie ist besonders bei Insektengift- und Pollenallergien, aber auch bei einer Hausstaubmilbenallergie erfolgreich. Auch beim allergischen Asthma wird die Hyposensibilisierung mittlerweile als ergänzende Therapie empfohlen. Allerdings nur dann, wenn das Allergen eindeutig feststeht. Bei Tierhaar- und Nahrungsmittelallergien konnten bisher nur vereinzelte Erfolge erzielt werden – aber Studien weisen darauf hin, dass auch hier in Zukunft erfolgreich therapiert werden kann. Behandlung beim Allergologen Bei der Hyposensibilisierung wird das Abwehrsystem des Körpers immer wieder mit dem Allergen konfrontiert. In seltenen Fällen kann es dabei auch zu heftigen, unvorhersehbaren allergischen Reaktionen kommen – einem sogenannten anaphylaktischen Schock. Deshalb sollte am besten ein speziell ausgebildeter Allergologe die Behandlung durchführen. Nach der Spritze muss der Betroffene noch kurze Zeit in der Arztpraxis bleiben, damit der Arzt mögliche Nebenwirkungen erkennen und schnell reagieren kann. Behandlungsdauer der spezifischen Immuntherapie (Hyposensibilisierung) kann variieren Eine Immuntherapie kann unterschiedlich lange dauern. Üblich ist die Langzeit-Hyposensibilisierung, bei der das Allergen über einen Zeitraum von drei Jahren zunächst wöchentlich, später monatlich gespritzt wird. Die Behandlung beginnt im Herbst, also rechtzeitig vor der nächsten Pollensaison. Bei der Kurzzeitvariante wird schon nach wenigen Wochen ein effektiver Schutz vor der Allergie erreicht, sodass selbst ein Therapiebeginn im Frühjahr für manche Pollenallergiker noch hilfreich ist.