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Fettleber – Ursachen, Therapie, Ratgeber
Die Fettleber (medizinisch: Steatosis hepatis) ist sehr weit verbreitet. Fast jeder dritte Erwachsene leidet darunter. Von Fettleber spricht man dann, wenn mehr als fünf Prozent des gesamten Lebergewichts aus Fett besteht. So entsteht eine Fettleber Früher ging man davon aus, dass die Fettleber ohne Krankheitswert bleibt und deshalb harmlos ist. Meist verursacht sie auch keine oder kaum Symptome. Heute weiß man jedoch: Die Erkrankung kann sehr wohl Komplikationen – beispielsweise Entzündungen – nach sich ziehen und zu einer Leberzirrhose führen.Um größere Mengen an Schadstoffen, Giften, Alkohol oder Medikamenten abzubauen, benötigt die Leber viel Sauerstoff. Das Entgiftungsorgan muss dann fast die gesamte Menge des ihm zugeführten Sauerstoffs dafür aufwenden. Für die Fettverbrennung, die ebenfalls Sauerstoff benötigt, steht nicht mehr genug zur Verfügung. Das Fett wird nicht umgewandelt, sondern in der Leber gespeichert.Neben Alkohol, Medikamenten und Giften können auch das metabolische Syndrom, Diabetes mellitus oder Magen-Darm-Operationen Ursachen für eine Fettleber sein.Zunächst führt die Einlagerung von Fett in die Leber nur zu einer leichten Vergrößerung des Organs. Die Leberfunktion ist in diesem frühen Stadium noch nicht beeinträchtigt und der Schaden kann sich auch ohne Therapie meist vollständig zurückbilden – vorausgesetzt, die Ursache wird beseitigt. Wird die Leber jedoch – beispielsweise durch Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch – weiter stark belastet, kann die Fettleber sich verschlimmern und Entzündungen entstehen. Im Endstadium kann eine Leberzirrhose die Folge sein. Leberversagen als Folge der Fettleber Neben einer Leberzirrhose ist auch akutes Leberversagen bei Menschen mit einer Fettleber wahrscheinlicher. Zu Leberversagen kann es beispielsweise dann kommen, wenn zusätzlich zur Fettleber Medikamente wie Paracetamol zu hoch dosiert eingenommen werden. Wegen des hohen Fettanteils kann das Organ die überdosierten Medikamente nicht abbauen. Leberzellen sterben in der Folge ab, die Betroffenen fallen ins Koma, es kommt zu Spontanblutungen und Gelbsucht. Wenn nicht schnell eine Lebertransplantation folgen kann, enden solche Fälle häufig tödlich. Studien haben gezeigt, dass Leberversagen bei übergewichtigen Menschen mit einer Fettleber besonders häufig vorkommt.
Diäten – Herzkrankheiten: Wasserhaushalt
Gerade für Herzkranke mit KHK, Angina Pectoris, Herzinsuffizienz oder nach einem Herzinfarkt, ist ein ausgeglichener Wasserhaushalt sehr wichtig. Die Trinkmenge und der Salzgehalt der Nahrung haben Einfluss auf Ihr Herz. Salz hält Wasser in den Blutgefäßen zurück und erhöht so das Blutvolumen in den Gefäßen, was den Blutdruck steigen lässt. Bluthochdruck beansprucht wiederum Herz und Arterienwände stärker, fördert auf Dauer Arteriosklerose und schadet dem Herzmuskel. Sie können selbst Einfluss auf Ihren Wasserhaushalt nehmen, indem Sie: Ihr Essen statt mit viel Salz lieber mit Curry, frischen Kräutern wie beispielsweise Petersilie, Basilikum, Thymian, Majoran, frischer Minze oder Zitronenmelisse, Rosmarin, Koriander würzen. den Konsum von Fertiggerichten und Süßigkeiten wie Keksen und Schokoriegeln reduzieren. Diese Lebensmittel enthalten nicht nur viel Zucker und Fett, sondern oft auch sehr viel Salz. Allerdings zeigen neuere Studien, dass die Ausscheidung von Wasser und der Blutdruck weniger stark durch den Salzgehalt der Nahrung beeinflusst werden, als Mediziner bisher glaubten. Mit einer fade schmeckenden, nahezu salzlosen Kost muss sich heute also niemand mehr quälen. Trotzdem: Wenn Ihre Herzleistung eher niedrig ist, sollten Sie in jedem Fall auf Lebensmittel mit hohem Salzgehalt verzichten. Und: Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt, wie viel Sie trinken sollten und wiegen Sie sich täglich. Bei plötzlicher Gewichtszunahme den Arzt aufsuchen Bei einer Gewichtszunahme von mehr als zwei Kilogramm innerhalb von drei Tagen sollten Sie Ihren Hausarzt verständigen: Die plötzliche Gewichtszunahme bedeutet eine vermehrte Wassereinlagerung und somit eine deutliche Mehrbelastung des geschwächten Herzens. Der Arzt kann mit entwässernden Medikamenten (Diuretika) gegensteuern. Moderater Alkoholkonsum erlaubt Auf Alkohol muss auch ein Herzkranker nicht gänzlich verzichten. Ein halbes Glas Rotwein zum Essen entspannt, senkt ein wenig den Blutdruck und schmeckt. Mit Mengen über 0,1 Liter pro Tag sollten Sie jedoch zurückhaltend sein. Denn Alkohol ist kalorienreich, ohne zu sättigen. Er steigert außerdem den Appetit und führt auf diese Weise leichter zu Übergewicht.
Spezielle Diäten – Diabetes mellitus
Wer als Diabetiker auf eine ausgewogene, kaloriengerechte Ernährung achtet, kann jede Form von Diabetes mellitus positiv beeinflussen. Dabei müssen Sie keinesfalls auf Genuss verzichten. Strenge Diät bei Diabetes? Eine spezielle Diabetes-Diät gibt es nicht: Ziel der Ernährung bei Diabetes Typ 1 oder Typ 2 ist, dass die Blutzuckerwerte im Lot bleiben – auch nach den Mahlzeiten. Vollwertige Mischkost Menschen mit Diabetes Typ 2 könnten oft allein durch die richtige Ernährung und mehr körperliche Bewegung den Diabetes in den Griff bekommen: Vollwertige Mischkost mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten, aber Fleisch in Maßen – so wie jeder Gesunde essen sollte. Auch die richtige Auswahl der Getränke ist wichtig. „Gute“ Kohlenhydrate Kohlenhydrate wirken als Energielieferanten direkt auf den Blutzuckerspiegel und sind daher für die Ernährung bei Diabetes von zentraler Bedeutung. Einfach- und Mehrfachzucker wie Glukose (Traubenzucker) und Saccharose (Haushaltszucker) sind weniger gut geeignet, da sie den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen und anschließend auch schnell wieder fallen lassen. Besser sind komplexe Zucker, auch „gute“ Kohlenhydrate genannt, aus Vollkornprodukten sowie Obst- und Gemüsesorten. Mit ihrem niedrigen glykämischen Index beeinflussen sie den Blutzucker günstig. Außerdem enthalten diese Produkte Vitamine, Mineralien und reichlich Ballaststoffe. Ist ein Diabetiker insulinpflichtig oder nimmt er andere Arzneimittel, müssen Ernährung und Medikamente aufeinander abgestimmt sein. Das richtige Gewicht Übergewicht ist eine wichtige Ursache für Diabetes Typ 2. Zu viel Körperfett macht Zellen für Insulin unempfindlicher, der Blutzuckerspiegel steigt. Um das richtige Gewicht zu erreichen, sollte jeder Diabetiker seinen individuellen Energieverbrauch kennen: Der tägliche Bedarf an Energie (sprich Kalorien) hängt von Körpergröße, Körpergewicht und Leistung ab. Wichtig für jeden Diabetiker: Eine ausführliche Ernährungsberatung im Rahmen regelmäßiger Schulungen!
Herzerkrankungen
Das menschliche Herz pumpt bei jedem Schlag etwa 70-100 Milliliter Blut durch die Venen und Arterien. So werden mehr als 7.000 Liter Blut am Tag durch den Blutkreislauf transportiert. Kommt diese bemerkenswerte Pumpe ins Stocken, dann ist schnelle Hilfe gefragt. So lassen sich beispielsweise bei einem Herzinfarkt durch frühzeitige Behandlung Schäden deutlich vermindern. Ebenso ist bei einem Schlaganfall schnelle Hilfe entscheidend. Herzkrankheiten können auch langsam fortschreiten Bei den akuten Herzkrankheiten wie zum Beispiel dem Herzinfarkt liegt meist eine Arterienverkalkung, die sogenannte Arteriosklerose zu Grunde. Aber es gibt auch langsam fortschreitende Herzkrankheiten wie die Herzinsuffizienz oder eine Kardiomyopathie. Herzrhythmusstörungen können harmlos oder aber auch lebensbedrohlich sein. Tückisch ist Bluthochdruck, da Patienten ihn kaum wahrnehmen, er aber die Blutgefäße stark schädigen kann, sodass andere Erkrankungen wie KHK oder Schlaganfall begünstigt werden. Herzfehler können erworben oder angeboren sein und erfordern je nachdem, wie sehr sie für Beschwerden sorgen, eine Therapie. Erkrankungen der Blutgefäße Aber nicht nur das Herz selbst, auch die Blutgefäße können erkranken und für Beschwerden sorgen. Bei der Schaufensterkrankheit ist durch eine Durchblutungsstörung der Bluttransport in den Arterien eingeschränkt, sodass die Beine beim Laufen schmerzen. Gerät der Blutfluss zurück zum Herz in den Venen ins Stocken, können daraus Venenleiden resultieren: Krampfadern, Besenreiser, Venenthrombose. Vielen Krankheiten von Herz und Blutkreislauf kann vorgebeugt werden Durch die richtige Lebensweise kann vielen Erkrankungen von Herz und Blutkreislauf vorgebeugt werden. So ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung entscheidend. Schädlich für Herz und Gefäße sind Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel. Wer Diabetes hat, sollte die Therapie ernst nehmen und dafür sorgen, dass die Blutzuckerwerte sich immer im Rahmen halten.
Schwangerschaftsstreifen (Dehnungsstreifen)
Wenn der Bauch dicker wird, kommt es bei den meisten (vor allem jungen) Frauen in der Schwangerschaft zu Dehnungsstreifen – auch Schwangerschaftsstreifen genannt. Ursachen von Schwangerschaftsstreifen Die Hauptursache ist eine mechanische Überbeanspruchung der Haut: Je schneller sie sich dehnen muss, umso eher treten die Streifen auf. Das kommt nicht nur, aber in besonderem Maße in der Schwangerschaft vor, weil der Bauchumfang innerhalb weniger Monate stark wächst. Aber auch die Veranlagung spielt eine Rolle – Frauen mit schwachem Bindegewebe sind eher betroffen. Symptome bei Schwangerschaftsstreifen Dehnungsstreifen sind kleine Risse unter der Haut, die zunächst rötlich oder bläulich gefärbt sind. Die Streifen zeigen sich vor allem am Bauch, an den Hüften, dem Po, den Oberschenkeln und bei vielen Frauen auch an den Brüsten. Nach der Geburt verblassen die Streifen zwar etwas und bekommen eine silbrige Färbung, sie verschwinden aber nicht mehr ganz. Schwangerschaftsstreifen vorbeugen Ganz verhindern können Sie Dehnungsstreifen wahrscheinlich nicht – vor allem, wenn Sie eine Veranlagung dazu haben oder übergewichtig sind. Regelmäßiger Sport schon vor der Schwangerschaft festigt aber das Gewebe, sodass die Streifen bei sportlichen Frauen seltener und weniger ausgeprägt sind. Auch hier kommt es mehr auf die Regelmäßigkeit und weniger auf die Intensität des Sports an, die ja ohnehin der Schwangerschaft angepasst sein sollte.Keine Salbe und keine noch so teure Creme kann Schwangerschaftsstreifen wieder verschwinden lassen. Sie können Ihre Haut jedoch vorbeugend besonders pflegen, um der enormen Beanspruchung zu begegnen. Ein gutes Hautöl – zum Beispiel Weizenkeim-, Mandel- oder Jojobaöl – versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und macht sie elastischer. Wenn Sie jeden Tag – am besten morgens und abends – Ihre Haut mit dem Öl sanft massieren und zupfen, können Sie Dehnungsstreifen entgegenwirken. Zupfmassagen in der Schwangerschaft Ziel einer regelmäßigen Zupfmassage ist es, die Durchblutung der Haut zu fördern, damit sie optimal mit Nährstoffen versorgt und dadurch weich und elastisch wird. Idealerweise zupfen Sie die Haut an den besonders empfindlichen Stellen – dem Bauch, den Hüften, den Innenseiten der Oberschenkel und dem Po – ganz sanft, bis sie rosig wird. Gehen Sie dabei behutsam vor, damit Sie Ihre Haut nicht reißen oder zerren. Ideal ist, wenn Sie anschließend kurz kalt duschen, um die Wirkung der Massage noch zu verstärken. Alternativ können Sie auch eine weiche Bürste verwenden, mit der sie die Haut sanft bürsten – anschließend kalt abbrausen. Wichtig: Alles, was zwickt oder kneift, schadet eher als zu nützen.
Rheuma – Symptome, Behandlung und mehr
Viele Menschen leiden unter Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen – auch Rheuma genannt. Der Begriff Rheuma wird oft falsch verwendet und mit rheumatoider Arthritis gleichgesetzt. Rheuma ist jedoch ein Sammelbegriff. Er bezeichnet alle Erkrankungen des Bewegungsapparats außer Verletzungen und Krebs. Nicht nur die Gelenke, auch das Bindegewebe und die Muskeln können erkranken. Mittlerweile sind zirka 450 verschiedene rheumatoide Erkrankungen bekannt. Die Krankheitsbilder werden in vier Gruppen unterteilt: Arthrose, Arthritis, Gicht und Weichteilrheumatismus.Der Begriff Rheuma stammt aus dem Griechischen und bedeutet: reißen oder fließen. Gemeint sind die reißenden, fließenden Muskel- und Gelenkschmerzen, die durch Rheuma verursacht werden. Ursachen für Rheuma Die Ursachen für Muskel- und Gelenkschmerzen sind vielfältig. Während bei Arthritis und Weichteilrheumatismus meist Infektionen oder Autoimmunreaktionen die Auslöser der Schmerzen sind, wird Arthrose durch Abnutzungen im Alter und bei starker Beanspruchung hervorgerufen. Bei Gicht sind Ablagerungen in den Gelenken für die Schmerzen und Verformungen verantwortlich.Darüber hinaus spielen bei Muskelschmerzen oft Verspannungen eine Rolle. Besonders Rückenschmerzen werden häufig von Verspannungen der Muskulatur ausgelöst. Diese entstehen durch Fehlhaltungen, zu starke Belastung, Übergewicht, Bewegungsmangel, psychische Belastungen oder zu schwache Bauch- und Rückenmuskeln. Therapie bei Rheuma Die Therapiemöglichkeiten bei Muskel- und Gelenkschmerzen sind so vielfältig, wie die Ursachen. Um Schmerzen zu lindern, werden beispielsweise Schmerzmittel oder durchblutungsfördernde, wärmende Einreibungen eingesetzt. Auch Wärmetherapien – mit Fangopackungen oder Rheumabädern – können die Schmerzen bei Rheuma lindern. Elektrotherapien und Massagen sowie pflanzliche Mittel eignen sich ebenfalls zur Therapie von rheumatischen Erkrankungen. Bevor mit einer Therapie begonnen werden kann, sollte jedoch ein Arzt die Diagnose stellen. Denn bei akuten Entzündungen können Wärmetherapien beispielsweise die Schmerzen noch verstärken, dann ist eine Kältetherapie sinnvoll.
Arthrose – Ernährung, Symptome und mehr
Arthrose nennt man die Abnutzung und den Verschleiß von Gelenken und gelenknahen Strukturen. Mit zunehmender Lebenserwartung ist die Arthrose mittlerweile fast schon zu einer Volkskrankheit geworden und somit die häufigste Gelenkerkrankung bei Erwachsenen. Man kann unterscheiden zwischen der primären Arthrose, bei der die Ursache nicht bekannt ist, und der sekundären Arthrose, die Folge einer Verletzung oder anderer Erkrankungen der Gelenke ist. Was ist Arthrose? Es handelt sich bei der Arthrose um ein multifaktorielles Geschehen, bei dem Risikofaktoren wie Alter, genetische Veranlagung, Geschlecht, Gelenkvorschädigung, Stoffwechsel, Übergewicht, Gelenkfehlstellungen und andere Umweltfaktoren wichtige Rollen spielen. Nicht nur der Gelenkknorpel, der die Gelenkoberfläche zum Schutz überzieht, ist dabei krankhaft verändert. Auch der darunter liegende Knochen, die Bänder, die Gelenkkapsel und sogar die in der Umgebung befindliche Muskulatur können geschädigt sein. Die Arthrose ist keine klassische entzündliche Erkrankung – auch wenn als Folge der Schädigung oft unterschwellige Entzündungszeichen wie Schwellung und Schmerz auftreten. Durch Aktivierung von Entzündungsreaktionen kommt es zu einer Fehlregulation der Knorpelzellfunktion. Das stört den Stoffwechsel im Gelenkknorpel und führt zu einem Ungleichgewicht zwischen Knorpelaufbau und Knorpelabbau. Erste degenerative Erscheinungen im Bereich der Gelenke lassen sich bereits mit Beginn des dritten Lebensjahrzehntes nachweisen. Schon mit 40 Jahren zeigen ungefähr 90 Prozent der untersuchten Patienten Zeichen von Gelenkdegeneration der Gewicht tragenden Gelenke (Hüfte, Knie). Mit steigendem Alter nehmen die im Röntgenbild sichtbaren Veränderungen zu. Bei etwa jedem vierten Betroffenen äußern sie sich mit Beschwerden, häufig Schmerzen. Die Symptome der Arthrose: Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit Die wichtigsten Symptome der Arthrose sind Schmerzen. Im Anfangsstadium der Erkrankung sind die Patienten meist noch schmerzfrei, dann treten Schmerzen bei Belastung und im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe auf. Außerdem ist das Gelenk durch die Arthrose meist in seiner Funktion gestört, was die Patienten stark im täglichen Leben beeinträchtigen kann. Dies ist besonders häufig bei der Arthrose der Hüfte (Coxarthrose) oder des Knies (Gonarthrose) der Fall, aber auch bei der Fingerarthrose. Behandlung der Arthrose mit Medikamenten und Gymnastik Das Ziel der Therapie bei Arthrose besteht darin, das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und den Patienten möglichst ein beschwerdefreies Leben zu ermöglichen. Erreicht wird dies durch Medikamente, Krankengymnastik und regelmäßige körperliche Bewegung. Bewegung und gesunde Ernährung tragen zur Vorbeugung bei Bewegung trägt zusammen mit einer gesunden Ernährung auch zur Vorbeugung der Arthrose bei. Ist die Arthrose weit fortgeschritten oder sind die Patienten durch die Symptome stark eingeschränkt, kann eine Operation helfen.
Coxarthrose – Arthrose im Hüftgelenk
Die Hüfte ist sehr häufig von Arthrose (Gelenkverschleiß) betroffen. Es handelt sich bei der Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) zumeist um eine sekundäre Arthrose.  Die Ursachen einer Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) Als Ursachen einer Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) sind angeborene oder erworbene Fehlstellungen, statische Fehlbelastungen und berufliche oder sportliche Überbeanspruchung die Regel. Gewichtszunahme gilt als wichtigster Risikofaktor. Während sich die primären Formen selten vor dem 50. Lebensjahr entwickeln und oft beidseitig ausbilden, gilt für die sekundären Formen ein deutlich früherer Erkrankungsbeginn und meistens einseitiger Befall. Symptome: oft uncharakteristische Ermüdungsschmerzen Insbesondere beim Hüftgelenk als größtes, tragendes Gelenk des menschlichen Körpers spielt die Statik sowohl bei der Ausbildung der Arthrose als auch später bei der Behandlung eine große Rolle. Zu Beginn der Coxarthrose beklagen die Betroffenen häufig uncharakteristische Ermüdungsschmerzen. Ein Schweregefühl der Beine nach Belastung oder in die Leistenregion ausstrahlende Schmerzen sind sehr typisch. Etwa ein Drittel der Patienten hat heftige Knieschmerzen – hierbei handelt es sich um eine Fehldeutung, da Hüfte und Knie meist gleichzeitig bewegt werden. Oft bildet sich im Verlauf ein sogenanntes Schonhinken aus. Auch eine scheinbare Beinlängendifferenz ist nicht selten, da sich auf der betroffenen Seite die gelenknahe Muskulatur verkürzt. Therapie bei Coxarthrose Die Therapie bei Coxarthrose umfasst das gesamte Spektrum von nicht-operativen und operativen Methoden. Bewegung in den Grenzen der individuellen Leistungsbreite ist sehr wichtig, um die Beweglichkeit so lange wie möglich zu erhalten. Die Behinderungen im täglichen Leben sind gerade bei Funktionseinschränkungen durch Coxarthrosen erheblich. Bei einer bestehenden Arthrose des Hüftgelenks sollten Stoßbelastungen und Kälte vermieden und Übergewicht reduziert werden. Das Schuhwerk sollte über weiche Absätze und Sohlen verfügen. Regelmäßige Gymnastik sowie Schwimmen und Radfahren als belastungsarme Sportarten sind zu empfehlen.
Arthrose – Kniegelenk: Gonarthrose
Die Arthrose im Knie (Gonarthrose) ist die häufigste Arthroseform. Was sind Risikofaktoren, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten? Risikofaktoren einer Kniearthrose Bei den primären Formen sind die Hauptrisikofaktoren Alter und weibliches Geschlecht. Sekundäre Gonarthrosen sind am häufigsten Folge von angeborenen oder erworbenen Achsenabweichungen, beziehungsweise Fehlstellungen oder Folge enormer beruflicher/sportlicher Belastung. Symptome der Gonarthrose Das Kniegelenk ist ein hoch beanspruchtes und kompliziert aufgebautes Gelenk. Es reagiert auf minimale Veränderungen in Anatomie und Funktion sehr empfindlich. Schon rasch machen sich solche Veränderungen durch Symptome bemerkbar. Am Anfang stehen frühzeitiges Ermüdungsgefühl im Bein nach starker Belastung, ein unspezifischer Schmerz in der Kniescheibengegend (peripatellarer Schmerz), Wärmegefühl und mühsames Aufstehen nach längerem Sitzen im Vordergrund. Diese Symptome sind oft vorübergehend.Im weiteren Verlauf der Gonarthrose kommt es zu Anlaufschmerz, vermehrter Steifigkeit, Gangunsicherheit – zum Beispiel beim Treppensteigen oder auf unebenem Grund – sowie gesteigerter Empfindlichkeit gegen feuchte Kälte oder gegenüber Bagatellverletzungen. Schließlich treten immer wiederkehrende Reizerscheinungen wie ein Kniegelenkserguss oder „plötzliches Nachgeben des Beins" (giving way-Phänomen) als Zeichen einer Einklemmungserscheinung auf. Sehr typisch ist auch ein deutlich hörbares Gelenkgeräusch bei Bewegung. Bergabgehen und Tätigkeiten in Hockstellung werden zunehmend vermieden. Schonhaltung und sogar entlastendes Hinken können sich einstellen. Diagnose mit Röntgenbild Auf dem Röntgenbild ist ein arthrotisches Kniegelenk dargestellt. Den Knorpelverlust erkennt man am fehlenden, auf der Aufnahme schwarzen Gelenkspalt zwischen Oberschenkel- und Unterschenkelknochen. Therapie bei Gonarthrose Die Therapie bei Gonarthrose umfasst sämtliche nicht-operativen und operativen Methoden. Schonung und andere konservative Maßnahmen sind anfänglich wohltuend und ergiebig. Bei zunehmend großem Leidensdruck und massiver Einschränkung im täglichen Leben, sowie Versagen der nicht-operativen Therapie kann die Gonarthrose operativ behandelt werden. Tipps bei Arthrose Bei Arthrose sollten Stoßbelastungen und Kälte vermieden und Übergewicht reduziert werden. Das Schuhwerk sollte über weiche Absätze und Sohlen verfügen. Regelmäßige Gymnastik sowie Schwimmen und Radfahren sind als belastungsarme Sportarten zu empfehlen.
Binge Eating – Therapie
Die Therapie der Binge Eating Disorder setzt an mehreren Stellen an: Die Heißhungerattacken sollen reduziert und die Selbstakzeptanz des Betroffenen gestärkt und trainiert werden. Regelmäßige körperliche Bewegung unterstützt die Therapie der BED. Zu Beginn der Therapie der Binge Eating Disorder sollen die Heißhungeranfälle reduziert werden. Hierzu werden regelmäßige Mahlzeiten geplant und eine Nahrungsaufnahme angestrebt, die sich am Hunger- und Sättigungsgefühl orientiert. So ist beispielsweise das Sattessen zu geregelten Essenzeiten erlaubt. Eine gleichzeitig ansetzende Verhaltenstherapie kann helfen, wieder mehr Selbstkontrolle zu gewinnen. Normalisierung von Essverhalten und Essrhythmus Um sein Essverhaltens zu normalisieren führt der Betroffene meist ein Esstagebuch. So kann er herausfinden, welche Gefühle, Stimmungen und Gewohnheiten zu Essattacken führten. Die meisten Behandlungsansätze enthalten keine Diäten, sondern verzichten vielmehr auf Versuche der Gewichtsabnahme. Denn vorrangiges Ziel ist es, wieder Kontrolle über das Essen zu erlangen. Hat sich das Essverhalten normalisiert, folgt die Gewichtsreduktion automatisch. Selbstakzeptanz stärken und Konfliktlösung trainieren In einem zweiten Behandlungsabschnitt soll der Betroffene die negative Selbsteinschätzung seines Körpers und Aussehens revidieren. Er soll lernen, das bestehende Gewicht zu akzeptieren und sich gut im eigenen Körper zu fühlen. Darüber hinaus bearbeiten Therapeut und Betroffener gemeinsam die psychischen Konflikte und entwickeln Bewältigungsstrategien zum Umgang mit Risikosituationen. Körperliche Aktivität bei der Behandlung der BED Körperliche Aktivität – zum Beispiel Walking, Gymnastik oder Aquajogging – kann die Therapie in allen Phasen unterstützen. Sportliche Betätigung fördert außerdem die positive Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, reduziert die Gesundheitsrisiken des Übergewichts und trägt generell zu einer positiveren Stimmung bei. Menschen mit einer Binge Eating Disorder profitieren besonders von einer gruppentherapeutischen Behandlung und der Teilnahme an Selbsthilfegruppen. Vor allem bei jüngeren Menschen mit einer BED ist es angebracht, die Familienmitglieder in den therapeutischen Prozess mit einzubeziehen.