Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal
  • Besuchen Sie auch unser Facebook Profil

Therapie bei Rückenschmerzen: Streckmethoden und Chirotherapie



Bei den Streckmethoden wird versucht, gereizte oder geschädigte Nervenwurzeln zu entlasten. Dies funktioniert nur, wenn entsprechende Streckvorrichtungen vorhanden sind. Die Zugkraft muss unterschiedlich dosierbar sein, außerdem muss die Möglichkeit bestehen, die Körperstellung des Patienten zu ändern.

Frau mit Rückenschmerzen bei der Chirotherapie © iStock
Neben speziellen Geräten wie dem Schlingentisch und Streckbandagen führen bestimmte Lagerungen, beispielsweise die Stufenbettlagerung und zahlreiche krankengymnastische Übungen zur gewünschten Streckwirkung der Lendenwirbelsäule. Ihr Arzt wird eventuelle Gegenanzeigen genau beachten. Verordnet er eine solche Behandlung, wird sie oft durch Wärmeanwendung, zum Beispiel eine Fangopackung, vorbereitet.

Info
Alle Behandlungsmethoden mit Rumpfstützen und Streckmethoden müssen vom Arzt verordnet und überwacht werden. Nur entsprechend ausgebildete Fachleute und Ärzte führen sie durch.

Chirotherapie – der geschickte Handgriff

Wenn Sie unter wirbelsäulenbedingten Schmerzen leiden, kann auch Chirotherapie helfen. Unter diesem Begriff fasst man diagnostische und therapeutische Handgrifftechniken zusammen, die man vereinfacht als „Einrenken“ bezeichnet. Solche Behandlungen werden aber nur nach einer gründlichen Untersuchung vorgenommen, und nur von Ärzten mit einer entsprechenden Ausbildung. Tabu sind chirotherapeutische Anwendungen bei einem Bandscheibenvorfall oder wenn bereits wegen eines Bandscheibenvorfalls operiert wurde.

Eine Studie zu Streckmethoden bei Rückenschmerzen finden Sie hier.
Autoren und Quellen
Weiterführende Themen