Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.

Autofahren ohne Rückenschmerzen



Starkes Bremsen, tiefe Schlaglöcher und wenig Bewegung – lange Autofahrten können schädlich für die Wirbelsäule sein. Wenn Sie einige Punkte beachten, vermeiden Sie mögliche Rückenschmerzen.

Junge Frau fährt lächelnd Auto. © iStock
Lange und häufige Autofahrten haben einen ungünstigen Einfluss auf die Wirbelsäule. Im Auto sitzt man überwiegend mit schlaffer Haltung und entspannter Muskulatur. Die Wirbelsäule erhält während der Fahrt Stöße, die weder durch die Muskulatur noch durch die Gelenke aufgefangen werden können. Nach längeren Autofahrten tritt gewöhnlich ein unangenehmes Gefühl von Steifheit auf. Die Folge: Nacken- und Rückenbeschwerden.
Zeichnung: Frau mit geradem Rücken beim Autofahren
© v.Soldokoff
Legen Sie sich ein kleines Kissen ins Kreuz. So unterstützen Sie die Lendenwirbelsäule.

Das mindert die Belastung auf die Wirbelsäule während der Autofahrt

Ein besonders gut gefedertes Auto kann verhindern, dass Stöße direkt auf den Rumpf treffen. Außerdem sollte der Autositz nicht zu weich sein. Eine härtere Sitzfläche führt zu einer besseren Stellung der Wirbelsäule. Die Rückenlehne sollte sich den Krümmungen der Wirbelsäule anpassen. Das können Sie auch erreichen, wenn Sie sich ein Kissen ins Kreuz legen. Die Rückenlehne muss so eingestellt sein, dass Sie sich entspannt zurücklehnen und dennoch verkehrsgerecht reagieren können.

Voraussetzungen um sicher Auto zu fahren, sind: gute Sicht und genügend Bewegungsfreiheit. Die Oberschenkel müssen dazu auf dem Sitz fast ganz aufliegen, die Kniegelenke sollen in einem Winkel stehen, der eine sichere Bedienung der Pedale erlaubt. Gönnen Sie sich bei längeren Autofahrten genügend Pausen und machen Sie Atemübungen verbunden mit leichten Bewegungsübungen, wie Arme und Beine ausschütteln oder Kniebeugen.

Verzichten Sie bei Wirbelsäulenbeschwerden am besten ganz auf Motorradsport. Hier werden Stöße und Vibrationen direkt auf die Wirbelsäule übertragen. Wenn Sie sich wie beschrieben verhalten, beugen Sie nicht nur einer vorzeitigen körperlichen und geistigen Ermüdung vor, sondern erhöhen auch Ihre Reaktionsbereitschaft im Verkehr und Sie leisten durch Ihr verantwortungsbewusstes Verhalten einen Beitrag zur allgemeinen Verkehrssicherheit.
Autoren und Quellen
Weiterführende Themen