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HIV und AIDS: Pneumocystis-Pneumonie



Die durch den Pilz Pneumocystis jirovecii verursachte interstitielle Pneumonie (eine atypische Form der Lungenentzündung) tritt häufig zu Beginn der AIDS-Erkrankung auf. Die Pneumocystis-Pneumonie gilt als AIDS-definierende Erkrankung.

Die Lungenentzündung beginnt meist langsam – es treten ein anhaltender trockener Husten, Fieber und Luftnot bei körperlicher Betätigung auf. Diagnostiziert wird die Pneumocystis-Pneumonie durch ein Röntgenbild der Lunge.

Zur Behandlung setzt der Arzt in der Regel das Medikament Cotrimoxazol über einen Zeitraum von 21 Tagen ein. Unterstützend können antiparasitäre Mittel die Lungenentzündung bekämpfen.

Bevor es eine wirksame medikamentöse HIV-Therapie gab, erkrankten zirka 60 bis 80 Prozent der HIV-Infizierten an dieser Form der Pneumonie. Akute und schwere Formen der Pneumocystis-Pneumonie kommen heute daher nur noch bei Menschen vor, die von ihrer HIV-Infektion nichts wissen oder nicht konsequent ihre Medikamente einnehmen.
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