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Bei akuter Herzinsuffizienz ist sofortige Hilfe nötig



Ursache für eine akute Herzinsuffizienz ist oft ein Herzinfarkt oder eine Herzentzündung. Auch wenn sich eine chronische Herzinsuffizienz plötzlich verschlechtert, spricht der Arzt von einer akuten Herzinsuffizienz.

Herzasthma nicht mit Asthma bronchiale verwechseln!

Eine akute Herzinsuffizienz entwickelt sich Laufe von Stunden bis Tagen. Der Patient muss oft husten und bekommt nur noch schlecht Luft, besonders im Liegen. Beim Atmen ist durch Wasseransammlungen in der Lunge oft ein rasselndes Geräusch hörbar. Manchmal kommt ein bräunlich-blutiger Auswurf hinzu. Dieses „Asthma kardiale“ ist nicht mit dem „Asthma bronchiale“ zu verwechseln, bei dem der Kranke beim Ausatmen oft typisch pfeift.

Bei einer akuten Herzinsuffizienz fühlt sich die Haut kalt-schweißig an und verfärbt sich bläulich. Oft ist das Bewusstsein getrübt bis hin zur Bewusstlosigkeit. Auch die Knöchel und Unterschenkel schwellen durch Wassereinlagerungen, so genannte Ödeme, an. Oft kommen außerdem Herzschmerzen und Angst dazu.

Sofort den Notarzt rufen!

Egal, ob sich eine bekannte Herzinsuffizienz plötzlich dramatisch verschlechtert oder die Beschwerden ohne vorherige Herzerkrankung unerwartet auftreten: Rufen Sie sofort den Notarzt! Bis zu dessen Eintreffen helfen Sie dem Patienten, sofern er bei Bewusstsein ist, indem Sie ihn aufsetzen und in dieser Lage abstützen. So fällt das Atmen leichter.

Schon im Rettungswagen bekommt der Patient Sauerstoff sowie Medikamente, die das Herz entlasten, schmerzstillend und beruhigend wirken. Im Krankenhaus wird dann nach der Ursache der plötzlichen Herzschwäche gesucht und die Grundkrankheit behandelt.
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