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Therapie bei COPD: PDE-4-Hemmer



Eine neue Medikamentengruppe, die bei COPD zum Einsatz kommt, sind die sogenannten Phosphodiesterase-4-Hemmer – kurz PDE-4-Hemmer. Der bisher einzige Vertreter dieser Gruppe ist der Wirkstoff Roflumilast.

Roflumilast kommt bei schweren COPD-Fällen zum Einsatz

Roflumilast wird bei Patienten mit schwerer COPD eingesetzt, bei denen es in der Vergangenheit oft zu sogenannten Exazerbationen, also akuten Verschlechterungen der Atmung kam. Der Wirkstoff blockiert die Wirkung des Enzyms PDE4, das am Entzündungsprozess bei COPD beteiligt ist, und wirkt somit entzündungshemmend. Die Therapie wird mit einem Bronchodilatator wie Salmeterol oder Tiotropiumbromid kombiniert – einem Medikament, das die Bronchien erweitert.

Mögliche Nebenwirkungen

Nebenwirkungen, die bei der Einnahme von Roflumilast auftreten können, sind zum Beispiel Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen, Gewichtsverlust sowie Kopfschmerzen. Es kann auch zu psychischen Störungen wie Angstzuständen, Nervosität, Schlafstörungen und Depressionen kommen. Nicht eingesetzt werden sollten PDE-4-Hemmer bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen.
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