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Diagnostik der COPD: spezielle Untersuchungsmethoden



Dieser Test ist vor allem dazu geeignet, die COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) von einem Asthma bronchiale abzugrenzen. Es wird die Reaktion der verengten Atemwege auf bestimmte Medikamente (Bronchodilatatoren) wie kurzwirksame Beta-2-Sympathomimetika und Anticholinergika getestet.

Bronchodilatationstest

Diese Medikamente erweitern rasch die Atemwege. Alternativ kann für einen solchen Test Kortison gegeben werden – ebenfalls um zu testen, ob dieses zu einer Verbesserung der Atemwerte führt. Dabei muss der Patient das Kortison allerdings entweder vier Wochen vorab täglich inhalieren oder über ein bis zwei Wochen Kortisontabletten einnehmen. In beiden Fällen testet man nach Einnahme der Medikamente das forcierte Einsekundenvolumen FEV1. Sowohl durch Bronchodilatatoren als auch nach Kortison bessert sich der Ausgangswert bei Patienten mit COPD um weniger als 15 Prozent. Als Vorbereitung für den Test ist es wichtig, dass der Patient von der Symptomatik her stabil ist und keinen Infekt hat. Auch muss er bestimmte Medikamente, die er sonst wegen seiner Krankheit regelmäßig einnimmt, vor dem Test absetzen.

Blutgasanalyse

Als weitere Untersuchung, die ergänzend bei einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) eingesetzt wird, werden die Blutgase bestimmt – die sogenannte Blutgasanalyse. Insbesondere in einem fortgeschrittenen COPD-Stadium ist die Messung des Sauerstoff- und Kohlenstoffdioxiddrucks sowie der Säure-Basen-Werte wichtig, da zu diesem Zeitpunkt die Veränderungen in der Lunge bereits zu einem Sauerstoffmangel geführt haben können. Für diese Untersuchung wird dem Patienten aus dem Ohrläppchen Blut abgenommen.

Röntgen

Wird bei jemandem zum ersten Mal der Verdacht auf eine COPD gestellt, so ist es sinnvoll, die Brustorgane zu röntgen, damit andere Erkrankungen – zum Beispiel Lungenkrebs oder eine Lungenstauung – ausgeschlossen werden können.
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