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Hornhaut, Linse, Netzhaut, Sehnerv – die Anatomie der Augen



Im vorderen Teil des Auges liegt hinter der durchsichtigen Hornhaut die vordere Augenkammer (oder Vorderkammer), in der sich das Kammerwasser befindet. Nach innen wird die vordere Augenkammer von der Regenbogenhaut (Iris), die dem Auge seine charakteristische Farbe verleiht, begrenzt.

Braune Augen © Thinkstock


Grafik: Aufbau des Auges © vitapublic GmbHSchematische Darstellung des Auges
Die Iris hat ein Loch, die Pupille, durch die die Lichtstrahlen in das Innere des Auges gelangen. Außerdem ist die Pupille die Verbindung zwischen Vorderkammer und der hinteren Augenkammer, die sich zwischen der Iris und der Linse befindet. Das Kammerwasser kann also durch die Pupille aus einer in die andere Kammer gelangen. Im Winkel zwischen Hornhaut und Iris fließt das Kammerwasser durch ein bindegewebiges Geflecht (Trabekelwerk) und den Schlemm-Kanal ab. Die Augenlinse ist durch elastische Fasern, so genannte Zonulafasern, aufgehängt und besitzt selbst ebenfalls eine gewisse Elastizität.

Tritt das Licht durch die Pupille, so fällt es durch die Linse und den Glaskörper auf die Netzhaut. Dort trifft es auf die Stelle des schärfsten Sehens, die Makula. Die Makula wird auch gelber Fleck genannt, da die Zellen hier besonders reich an einem speziellen gelben Farbstoff sind. Außerdem sind in der Makula die Licht empfindlichen Zellen besonders dicht verteilt. Recht nah der Makula tritt der Sehnerv aus dem Auge, über den die aufgenommenen Sinneseindrücke an das Gehirn weitergeleitet werden. Da sich hier überhaupt keine lichtempfindlichen Zellen in der Netzhaut befinden, wird diese Stelle auch blinder Fleck genannt. Die Netzhaut wird über die dahinterliegende Aderhaut versorgt, in der die Blutgefäße liegen. Die Festigkeit des Auges wird durch die Lederhaut gegeben, die den Augapfel nach außen hin abgrenzt.
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